Torhüter Jordan Pickford ist Englands Shootingstar der WM. Der Höhenflug lässt ihn aber kalt, vor dem Hit gegen Kroatien haut er eine coole Ansage raus.
Jordan Pickford – Englands Nummer eins war vor der WM nur erwiesenen Fußballkennern bekannt. Kein Wunder, spielte der 24-Jährige doch bis vor zwei Jahren noch in der zweiten und dritten englischen Liga, ehe er sich dem Premier-League-Klub Everton anschloss. Erst im letzten November wurde er von England-Coach Gareth Southgate zur Nummer eins der "Three Lions" befördert – und der Erfolg seither spricht für ihn.
Mit seinen Glanzparaden ist Pickford heute der Garant für Englands Einzug in das WM-Halbfinale gegen Kroatien (Mi., 20 Uhr, "Heute" tickert live). Der mit riesigem Abstand größte Erfolg in seiner Karriere – auch wenn er sich betont cool gibt.
"Ich habe viele Spiele in Englands zweiter Liga absolviert – die ist sogar härter als die Premier League, eine größere Herausforderung. Und ein WM-Halbfinale ist wie ein Zweitligaspiel, nur dass die Bühne etwas größer ist", lässt Pickford aufhorchen. "Man wächst an seinen Aufgaben."
Mit einem dicken Grinser im Gesicht hat er noch einen zweiten Vergleich parat: "„Man muss das mal so sehen: Jemand, der Elektriker wird, sammelt ja auch erst an kleinen Sachen Erfahrungen, bevor er an den ganz großen Dingen rumschrauben darf."
An Coolness wird es bei Pickford somit nicht scheitern...
(Heute Sport)