Harry Kane schoss England praktisch im Alleingang ins Achtelfinale – und sorgte damit nicht nur auf dem Platz für Schlagzeilen. In England wird aktuell darüber diskutiert, den Kapitän der "Three Lions" zum Ritter zu schlagen.
Den Antrag dafür hat die Partei Liberal Democrats eingebracht. Federführend ist die Abgeordnete Layla Moran, die bereits Politiker anderer Parteien dazu aufgerufen hat, die Initiative zu unterstützen. Wann über den Vorschlag entschieden wird, ist derzeit noch offen.
Die Partei würdigt damit Kanes außergewöhnliche Leistungen im Nationalteam. Der Bayern-Stürmer hält vor dem Achtelfinale gegen Mexiko bereits bei 13 WM-Toren. Allein bei der laufenden Endrunde traf der 32-Jährige in vier Spielen fünfmal, zuletzt mit einem Doppelpack beim 2:1 gegen DR Kongo.
Eine Ritterwürde für englische Fußball-Legenden hat Tradition. Bereits Sir Stanley Matthews, Sir Bobby Charlton und Sir Geoff Hurst wurden geadelt. Zuletzt erhielt David Beckham im Jahr 2025 den Titel "Sir".
Nicht nur in England genießt Kane derzeit höchstes Ansehen. Nach seiner überragenden Saison beim FC Bayern zählt der Torjäger auch zu den Favoriten auf den Ballon d'Or.
Trotz starker Konkurrenz durch Ousmane Dembélé oder Michael Olise sprechen Kanes Zahlen für sich: Seit Beginn der Saison 2025/26 erzielte der Stürmer mehr als 70 Tore. Zudem steht laut Berichten eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern über 2027 hinaus unmittelbar bevor.