England vor Pflichtsieg bei Rooneys 100. Spiel

In der EM-Qualifikation stehen am Samstag für die Favoriten England und Spanien Spiele gegen schwächere Gegner an. Die "Three Lions" können im Wembley-Stadion die Tabellenführung festigen. Spanien braucht nach dem Patzer in der Slowakei einen vollen Erfolg gegen Weißrussland. In der Österreich-Gruppe G treffen die Verfolger Montenegro und Schweden aufeinander.
In der stehen am Samstag für die Favoriten England und Spanien Spiele gegen schwächere Gegner an. Die "Three Lions" können im Wembley-Stadion die Tabellenführung festigen. Spanien braucht nach dem Patzer in der Slowakei einen vollen Erfolg gegen Weißrussland. In der Österreich-Gruppe G treffen die Verfolger Montenegro und Schweden aufeinander. 

 In Gruppe E verteidigt England seine saubere Weste. Nach Siegen über die Schweiz, San Marino und Estland soll am Samstag im Londoner Wembley-Stadion auch Slowenien geschlagen werden. "Three Lions"-Kapitän Wayne Rooney steht dabei vor seinem 100. Länderspiel. Das haben vor ihm nur acht englische Fußballer erreicht, für den 29-Jährigen wäre es "eine große Leistung".

Schießt Rooney auch noch zwei Tore, wäre er mit dann 45 Treffern in der ewigen Torschützenliste des Nationalteams in den Top 3. Bei Slowenien, das mit einem Überraschungserfolg mit den Engländern gleichziehen würde, ist Salzburgs angeschlagener Mittelfeldmotor Kevin Kampl fraglich.

Spanien darf nicht über Weißrussland stolpern

Ohne die angeschlagenen Cesc Fabregas und Diego Costa tritt Spanien in Gruppe C am Samstag im Heimspiel gegen die bisher sieglosen Weißrussen an. Der jüngste 4:0-Erfolg über Luxemburg wird noch immer überschattet vom 1:2 in der Slowakei drei Tage zuvor, das auch die Tabellenführung kostete.

Gewinnt Leader Slowakei seine Auswärtspartie in Mazedonien, beträgt der Rückstand des Europameisters aber auch bei einem Sieg weiter drei Zähler.

Schweden-Star Ibrahimovic angeschlagen

Schwedens Teamchef Erik Hamren will erst am Samstag, wenige Stunden vor dem Auswärtsduell mit Montenegro über einen Einsatz von Starstürmer Zlatan Ibrahimovic entscheiden. Der 33-Jährige plagt sich seit langem mit einer hartnäckigen Fersenverletzung herum. Bei den Gastgebern fällt mit Mirko Vucinic ein wichtiger Akteur fix aus.

"Ich habe Bedenken. Er ist nicht zu hundert Prozent fit, aber auch mit 70 - 80 Prozent ist er ein sehr guter Spieler für uns", erklärte Hamren am Freitag, für ihn zählt vor allem das Urteilsvermögen von Ibrahimovic selbst: "Die Spieler kennen ihren Körper selbst am besten." Schwedische Medien rechneten am Freitag jedenfalls mit einem Startelfeinsatz von Ibrahimovic, der am vergangenen Sonntag für Paris St. Germain beim 2:0-Ligasieg gegen Tabellenführer Olympique Marseille ein 30-minütiges Comeback gab.

Im dritten Samstagsspiel der Gruppe G gastiert Schlusslicht Liechtenstein des österreichischen Trainers Rene Pauritsch in der Republik Moldau (Moldawien/18.00). Beide Teams halten bei je einem Punkt. Die Osteuropäer hatten zuletzt mit einem 1:1 in Russland für eine Überraschung gesorgt, das Fürstentum war in Montenegro zu einem 0:0 gekommen.
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