Neue Studie

Enthüllt! Diese 5 Dinge kaufen wir am liebsten online

73 Prozent der Oberösterreicher shoppen online. Die Zahl bleibt 2025 stabil, die Ausgaben steigen aber deutlich.
Oberösterreich Heute
05.06.2026, 11:10
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Online-Shopping bleibt in Oberösterreich auf Rekordniveau. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw) kaufen heuer rund 830.000 Oberösterreicher im Internet ein. Das entspricht 73 Prozent der Bevölkerung. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Zahl der Online-Shopper damit nahezu unverändert.

Besonders beliebt ist weiterhin Mode. Bekleidung und Schuhe stehen mit 48 Prozent klar an der Spitze der meistgekauften Warengruppen im Internet. Damit bleibt Mode unangefochten die Nummer eins beim Online-Einkauf.

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Auf Platz zwei folgen Bücher und Zeitungen. Jeder fünfte Oberösterreicher bestellt diese Produkte online. Dahinter liegen Möbel und Gartenartikel sowie Computer, Handys und Zubehör und Kosmetikprodukte. In diesen Bereichen kaufen jeweils 18 Prozent im Internet ein.

Die Top 5 der beliebtesten Online-Einkäufe in Oberösterreich:

  • Mode, Bekleidung und Schuhe (48 Prozent)
  • Bücher und Zeitungen (20 Prozent)
  • Möbel und Gartenartikel (18 Prozent)
  • Computer, Mobiltelefone und Zubehör (18 Prozent)
  • Kosmetikartikel (18 Prozent)

Knapp dahinter folgen Spielzeug und Kinderartikel sowie Sportartikel mit jeweils 17 Prozent. Unterhaltungselektronik kaufen 11 Prozent der Oberösterreicher online. Lebensmittel bleiben mit lediglich 9 Prozent weiterhin ein Nischenthema.

Plattformen wie Temu bereiten Sorgen

Sorgen bereiten dem heimischen Handel zunehmend asiatische Plattformen wie Temu. Laut WKOÖ-Handelsspartenobmann Martin Sonntag gewinnen diese Anbieter immer mehr Käufer. Er kritisiert, dass viele dieser Plattformen nicht denselben Regeln unterliegen wie europäische Händler und fordert strengere Maßnahmen auf EU-Ebene.

Gleichzeitig steigen die Online-Ausgaben weiter kräftig. Die Oberösterreicher geben heuer rund 1,59 Milliarden Euro im Internet aus. Das sind um 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil des Online-Handels an den gesamten Einzelhandelsausgaben klettert damit auf 10,4 Prozent.

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