Enthüllt: Darum macht Steffen Hofmann weiter

Steffen Hofmann nahm sich lange Zeit, um über seine Zukunft zu entscheiden. Der Rapid-Kapitän hängt noch ein Jahr an. Nun verriet er seine Beweggründe.

Nach 527 Pflichtspielen für Grün-Weiß ist beim 36-Jährigen noch nicht Schluss. Der "Fußballgott" hat aktuell gleich viele Pflichtspiele für die Hütteldorfer in den Beinen wie Peter Schöttel. Doch in der laufenden Saison wird der Deutsche Rapids Rekord-Kicker werden.

Das ist nur eine Frage der Zeit, könnte bereits in der ersten Cup-Runde der Fall sein. Eine Stammplatz-Garantie hat der Spielmacher freilich keine mehr. "Ich möchte natürlich weiterhin so oft wie möglich spielen. Es wäre schlecht, wenn mir so etwas egal ist", sagte der 36-Jährige der Krone.

"Cooler" Papa

Egal war die Fußball-Zukunft des Papas seinen Kindern nicht. Denn Hofmanns Nachwuchs überredete den 36-Jährigen, noch ein Jahr anzuhängen. "Sie haben mich geradezu zum Weitermachen genötigt. Für sie stand nie zur Debatte, dass ich aufhöre. Sie ließen mich wissen, dass ich dann zwar weiter der beste Papa wäre, aber halt nicht mehr so cool."

Die Mitsprache seiner Kinder in der Karriereplanung hatte Hofmann im Heute-Interview b ereits angedeutet: "Letztens habe ich vor den Kindern mal angedeutet, dass der Papa irgendwann aufhören muss. Die Antwort war: 'Dann bist du aber nicht mehr so cool."

Hofmanns Ziele für die neue Saison wirken dagegen bescheiden. Auch wenn er bereits mit Grün-Weiß die Bundesliga als Rekord-Rapidler eröffnen könnte. "Ich will gesund bleiben, dem Team helfen und Spaß am Fußball haben." (wem)

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