Enthüllt! Stöger kämpft mit Disziplin-Problem

Nach dem 0:6 gegen Bayern kommen schockierende Details über die Dortmund-"Profis" zu Tage. Beispiel? Private Einkäufe lassen sie von Mitarbeitern besorgen.

Mit dem 0:6-Debakel bei den Bayern hat die sportliche Talfahrt von Borussia Dortmund ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Klub-Boss Hans-Joachim Watzke hat jetzt endgültig genug, Matthias Sammer soll dem Ruhrpott-Klub als externer Berater wieder neues Leben einhauchen. In der Kabine wiederum soll Ex-Spieler Sebastian Kehl als Teammanager aufräumen.

Und wie dringend dies nötig ist, zeigen die jüngsten Enthüllungen des Fachmagazins "Sportbild". Mit den miserablen sportlichen Leistungen ist es bei vielen BVB-"Profis" nämlich nicht getan. Spieler wie Raphael Gurreiro sind sich "zu gut" zum Einkaufen, sie schicken lieber BVB-Mitarbeiter für ihre privaten Erledigungen aus. Selbst der Supermarkt nur wenige hundert Meter vom Trainingsplatz entfernt ist ihnen bereits zu weit weg, stattdessen werden regelmäßig Angestellte beim Einkaufen für die "Profis" gesichtet.

Mit Sammer wird Disziplin nicht länger ein Fremdwort sein

Doch damit ist es nicht getan: Youngster Dan-Axel Zagadou beehrt den Deutsch-Kurs nur sehr sporadisch mit seiner Anwesenheit, zudem kommen einige Spieler mit erschreckender Regelmäßigkeit zu spät zum Training.

Kehl und vor allem Sammer sollen die Dortmund-Spieler jetzt Disziplin lehren. Letzterer hat bereits in seiner Zeit bei den Bayern Leitlinien für die Spieler festgelegt, die es auf Punkt und Strich einzuhalten galt. So verordnete er unter anderem, dass die Kicker bereits eine Stunde vor dem Training in der Kabine sein mussten. Der Erfolg gibt Sammer Recht: Bereits in seiner ersten Saison in München holten Alaba und Co. das Triple.

"Das 0:6 muss so schnell aus den Köpfen raus"

Auch Trainer Peter Stöger zieht nach dem 0:6 andere Seiten auf. So machte er in dieser Woche abgesehen vom Dienstag beim Training die Schotten dicht, ohne Ablenkung von außen will er seine Schützlinge jetzt wieder zurück in die Spur bringen. "Das Bayern-Spiel muss so schnell wie möglich aus den Köpfen der Spieler raus", erklärt der 51-jährige Wiener. "Aber dieses Ergebnis wird uns länger begleiten. Das Erlebnis in München war nicht gut, wenn ich ehrlich bin."

(red.)

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