Entlaufener Kater "Kimba" kehrt nach 18 Jahren heim

Völlig zerstruwwelt wurde Kater "Kimba" am Freitag bei der Berliner Polizei abgegeben.
Völlig zerstruwwelt wurde Kater "Kimba" am Freitag bei der Berliner Polizei abgegeben.Bild: Polizei

Beim Umzug nach Berlin war "Kimba" plötzlich verschwunden. Jetzt, 18 Jahre später, gab es zwischen ihm und seinem Besitzer ein emotionales Wiedersehen.

"Was hat Kimba in den letzten 18 Jahren gemacht?", fragen sich auch die Berliner Polizisten in deren Obhut der Kater am vergangenen Freitag übergeben wurde.

Der völlig verwahrloste Streuner wurde kläglich miauend auf einem Gehsteig der Untertürkheimer Straße in Berlin-Marienfelde gefunden. Weil der Kater gechipt war, war es für die Beamten ein Leichtes seinen Besitzer ausfindig zu machen.

Dabei erlebten sie eine Überraschung. "Kimba" war bereits vor 18 Jahren seinem Besitzer entlaufen, als dieser von München nach Berlin gezogen war. Sein Besitzer hatte nicht gedacht, dass er ihn jemals wiedersehen würde.

Stubenrein?

Der schwarzbraune Kater mit den stechenden, senfgelben Augen wurde wieder aufgepäppelt. "Nach einem Tierarztbesuch ist 'Kimba' wieder bei gutem Appetit und versucht den Begriff 'stubenrein' zu verinnerlichen", scherzen die Beamten auf Facebook.

Nach einem Leben auf der Straße könnte es für den Vierbeiner schwer werden sich in seinem neuen alten Heim zurechtzufinden – und auch die Beziehung zu dem zweiten Kater im Haushalt, seinem Nachfolger, steht noch ganz am Anfang.

"Kimba" toppt mit seiner Odyssee übrigens sogar Ausreißer "Thomas Jr.", der 2004 in Folge eines Hurrikans plötzlich verschwunden war. Es sollte 14 Jahre dauern, bis der pensionierte Cop Perry Martin seinen längst totgeglaubten Stubentiger wieder in die Arme schließen konnte – "heute.at" berichtete über das berührende Wiedersehen.

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(red)

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