Entmündigt! Becker kriegt jetzt nur noch Taschengeld

Nächster Akt im Drama rund um Boris Becker. Der Deutsche muss sich einem Insolvenzverfahren stellen und kann nicht mehr frei über sein Geld verfügen.

Der tiefe Fall der deutschen Tennis-Legende Boris Becker nimmt kein Ende. Nach seiner Bankrotterklärung durch ein britisches Gericht, nach der Demütigung, als ihm sein Maserati am helllichten Tag gepfändet wurde und nach der Schocknachricht, dass ein ehemaliger Geschäftspartner 36,5 Millionen Euro von ihm fordert, muss der 49-Jährige nun den nächsten Tiefschlag einstecken.

In England wurde jetzt ein Insolvenzverfahren gegen den einstigen Multi-Millionär eröffnet. "Herr Becker hat keine Kontrolle mehr über seine Finanzen", erklärt Michael Gibbs, Sprecher des staatlichen britischen Insolvenzdienstes gegenüber der Bild-Zeitung.

Keinen Zugriff mehr auf seine eigenen Bankkonten

Becker kooperiert dabei mit der Behörde. Er wird jetzt befragt, während die Beamten sein Vermögen, die Aktivposten und Schulden genauestens durchleuchten. Becker gab dabei im Vorfeld an, dass er über genügend Mittel verfügt, um seine Schulden doch noch zu begleichen.

Doch bis dahin ist er jetzt nicht mehr Herr über seine eigenen Finanzen. Das heißt: Er darf keine Geschäfte mehr ohne Zustimmung tätigen, jede Ausgabe wird kontrolliert, jede Einnahme verbucht. "Herr Becker bekommt lediglich Geld für seine Lebenserhaltungskosten", erklärt Gibbs. "Der Mensch muss natürlich essen und leben können."

Wie hoch das monatliche Taschengeld von Becker jetzt ist, wollte der Sprecher allerdings nicht verraten.

(AK)

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