Sie erinnert sich an viel

Epstein-Assistentin sagt vor Kongress über Andrew aus

Epsteins Ex-Assistentin Sarah Kellen behauptet vor dem US-Kongress, mit dem Unternehmer im Buckingham Palace zu Gast gewesen zu sein.
Heute Entertainment
09.06.2026, 15:19
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Die 47-Jährige gab in einer Aussage vor dem House Oversight Committee an, gemeinsam mit Jeffrey Epstein in der Privatwohnung von Andrew im Buckingham Palace zu Gast gewesen zu sein. Darüber hinaus habe sie auch an der 18. Geburtstagsfeier von Prinzessin Beatrice auf Schloss Windsor teilgenommen.

Sarah Kellen hatte Epstein mehr als zehn Jahre lang als persönliche Assistentin gedient und gilt laut Zeugenaussagen als eine seiner wichtigsten Anwerberinnen junger Mädchen.

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Wie "Daily Mail" berichtet, beschreibt sich Kellen in ihrer Aussage jedoch ausdrücklich als Opfer und nicht als Komplizin. Sie bezeichnet sich selbst als eine Art "leibeigene Sklavin", die wöchentlichen sexuellen Übergriffen durch Epstein ausgesetzt gewesen sei.

Schwere Vorwürfe gegen Ghislaine Maxwell

Kellen erhebt auch schwere Vorwürfe gegen Ghislaine Maxwell, die derzeit eine 20-jährige Haftstrafe wegen Kinderhandels verbüßt. Maxwell habe sie beschimpft, gedemütigt und sogar körperlich angeleitet, um Epsteins sexuellen Wünschen zu entsprechen.

"Ich hatte immer das Gefühl, dass sie entscheidend dazu beigetragen hat, dass Jeffrey zu dem wurde, was er war – dass sie ihn in das Monster verwandelt hat, das er wurde", so Kellen gegenüber dem Ausschuss.

Ghislaine Maxwell gilt als Komplizin von Sexual-Straftäter Jeffrey Epstein.
IMAGO/ZUMA Wire; IMAGO/ZUMA Press

Andrew unter Druck

Was Ex-Prinz Andrew betrifft, betonte Kellen ausdrücklich, sie habe ihn niemals unangemessen handeln sehen. Er gehöre nicht zu den Männern, mit denen sie sexuelle Kontakte gehabt habe.

Dennoch steht der 66-Jährige von mehreren Seiten unter Druck: Die Thames Valley Police ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch und möglichen Menschenhandels. Zudem steht ein Archiv mit rund 30.000 E-Mails aus Andrews Zeit als britischer Handelsgesandter im Mittelpunkt der Ermittlungen.

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