Der Nordwesten Griechenlands ist in der Nacht auf Sonntag von einem Erdbeben der Stärke 5,3 erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens befand sich nahe der Gemeinde Leptokarya nahe Ioannina in der Region Epirus, wie die Erdbebenwarte in Thessaloniki mitteilte. Meldungen über Verletzte oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Nach Angaben des Präfekts von Epirus, Alexandros Karhimanis, gab es infolge des Erdbebens mehrere kleine Erdrutsche. Außerdem fiel in manchen Gegenden vorübergehend der Strom aus.
Griechenland liegt auf mehreren Bruchlinien der Erdkruste, sodass Beben in dem Mittelmeerland keine Seltenheit sind. Das tödlichste Erdbeben der vergangenen drei Jahrzehnte in Griechenland hatte sich 1999 in der Nähe von Athen ereignet. Durch das Beben der Stärke 5,9 wurden 143 Menschen getötet.