Die Vorfreude war groß: Bald hätte die Gastronomie im Schloss Traun (Bez. Linz-Land) wieder öffnen sollen. Daraus wird aber vorerst nichts, wie Bürgermeister Karl-Heinz Koll (ÖVP) vor kurzem bekanntgegeben hat.
Der Grund: umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Die nehmen mehr Zeit in Anspruch als bisher angenommen. Es brauche eine umfassende brandschutztechnische Neuaufstellung, dazu komme die Sanierung von Wasserschäden, so der Stadtchef. Er vertröstet auf einen späteren Termin.
Ein ähnliches Bild am Traunsee: In Gmunden, am Fuße des Traunsteins, steht die beliebte Jausenstation Mairalm, auch Moaralm genannt. Im Internet werden der "gemütliche Gastgarten", die "urige Stube", "täglich frische Produkte" und ein "rustikales Almfrühstück" angepriesen. Doch Fans des feinen kleinen Hauses schauen bis auf Weiteres durch die Finger.
"Die Wiedereröffnung war ursprünglich noch für heuer vorgesehen", zitieren die "OÖN" die Bundesforste. Bei den laufenden Instandhaltungsarbeiten seien jedoch "erhebliche Feuchtigkeitsschäden" festgestellt worden. Umfassende Sanierungsmaßnahmen seien notwendig.
Und weiter: Man könne daher in der laufenden Saison 2026 den Betrieb nicht mehr starten. Eigentlich wäre fünf Anfang Juli ein schrittweises Aufmachen vorgesehen gewesen. Die Hütte hätte von Donnerstag bis Sonntag bewirtschaftet werden sollen.
Endgültig schließen soll die Station laut Bundesforste-Sprecherin Andrea Kaltenegger aber nicht: "Unser gemeinsames Ziel mit den neuen Pächtern ist es, die Mairalm nach Abschluss der notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahmen in der Saison 2027 zu öffnen." Sie soll dann nicht mehr bis Anfang November, sondern nur noch bis Mitte September offen haben.