Die Bronzemedaillengewinnerin von 2022 im Kombinationsrennen über 10 Kilometer klassisch und 10 Kilometer Skating war geschwächt in den Bewerb in Lago di Tesero gegangen. Wegen einer anhaltenden Erkältung reiste sie erst verspätet zu Olympia nach Norditalien, ging trotzdem an den Start und holte den beachtlichen neunten Rang, mit einem Rückstand von 2:26,4 Minuten.
Der Sieg war eine schwedische Angelegenheit. Frida Karlsson triumphierte in 53:45,2 Minuten, hatte auf der Zielgeraden noch genügend Zeit, um sich eine schwedische Fahne zu schnappen und über die Ziellinie zu laufen. Sie hängte ihre Landsfrau Ebba Andersson um 51,0 Sekunden ab. Heidi Weng aus Norwegen wurde Dritte (+1:26,7 Minuten).
"Ich bin zufrieden, gerade mit dem Skating-Teil, da habe ich mich noch steigern können. Das macht mich zuversichtlich für die nächsten Rennen", meinte Stadlober nach dem Rennen. Eigentlich ist sie eine bessere Klassikerin, im Skiathlon lief es im zweiten Teil besser. "Da habe ich schon kämpfen müssen, da habe ich das Rennen fast ein bisschen abgeschrieben. Ich war heute im Rennen eigentlich nicht so locker, aber ich hoffe, es passt jetzt für die nächsten Rennen", so Stadlober.
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Stadlober war nach dem Klassik-Teil noch auf Rang 15 gelegen, machte im Skating dann einige Plätze gut. Letztendlich fehlte aber rund eine Minute auf das Edelmetall.