Die Wahrheit hinter der Krankheit von Thiem

Tennis-Ass Dominic Thiem musste länger pausieren. Der Grund wurde lange nicht genannt, jetzt klärt Trainer Günter Bresnik auf.

Dominic Thiem hat sich mit dem Halbfinale von Buenos Aires im Tennis-Zirkus zurückgemeldet. Zwar verpasste der Lichtenwörther die Titelverteidigung beim ATP-250er, zeigte sich nach krankheitsbedingter vierwöchiger Pause allerdings wieder matchfit.

Dabei hatte es den Weltranglisten-Achten schlimmer erwischt, als anfangs gedacht. Gleich drei Infektionen hatte Thiem. "Gewusst hat er aber nur von zwei", so Coach Günter Bresnik. Der 25-jährige Niederösterreicher war in der Saisonvorbereitung in Teneriffa sowie während der Australian Open erkrankt. Und noch einmal dazwischen. "Angeblich war noch ein Infekt dazwischen. Wenn so was übergangen wird, hängt das halt nach."

Aufgrund der langen Pause hatte Bresnik seinen Schützling im Gegensatz zu den letzten Jahren nach Südamerika begleitet, ist mittlerweile wieder in Wien. "Er hat nicht überragend gespielt, aber auch nicht schlecht. Man hat ihm die Pause vor allem körperlich angemerkt", bilanziert der 57-Jährige.

Am Dienstag schlägt Thiem dann in Rio auf Sand auf. Erster Gegner des topgesetzten Lichtenwörthers ist der Serbe Laslo Djere. Sein Coach ist optimistisch: "Er hat noch Defizite, aber die sind bei weitem nicht so groß, wie erwartet."

Für den Fall, dass der Österreicher früh ausscheiden sollte, ist noch vor dem ATP-1000er von Indian Wells ein weiterer Trainingsblock in den USA geplant. Dann wieder mit Bresnik. (Heute Sport)

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