Ein bewaffneter Angriff erschüttert eine Schule in der Türkei: In Kahramanmaraş ist es laut aktuellen Berichten an der Ayser-Çalık-Mittelschule zu einer tödlichen Attacke gekommen. Einsatzkräfte rückten umgehend in großer Zahl aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Wie Gouverneur Mükerrem Ünlüer mitteilte, kamen bei dem Angriff vier Menschen ums Leben, weitere 20 wurden verletzt. Nach dem Vorfall reisten hochrangige Regierungsvertreter, darunter Gesundheitsminister Kemal Memişoğlu, Bildungsminister Yusuf Tekin und Innenminister Mustafa Çiftçi, in die betroffene Region.
Besonders erschütternd sind die Details zum mutmaßlichen Täter: Laut einem Bericht von "CNN Türk" handelt es sich um einen Achtklässler. Ünlüer erklärte dazu: "Der Angreifer ist ein Achtklässler. Sein Vater ist ein ehemaliger Polizist. Vermutlich hat er die Waffe seines Vaters an sich genommen. Der Angreifer war mit fünf Pistolen und sieben Magazinen bewaffnet und griff in zwei Klassenzimmern an."
Unter den Todesopfern befinden sich demnach drei Schüler sowie ein Lehrer. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar, die Ermittlungen laufen.
Erst am Dienstag kam es im Osten des Landes zu einem Angriff auf eine Schule. Dort hatte ein ehemaliger Schüler mit einer Langwaffe um sich geschossen und mehrere Menschen verletzt.