Ernst Vettori: "Mir tut es irrsinnig leid"

Bild: GEPA pictures

Nach dem schweren Trainingssturz von Kombinierer-Nachwuchstalent Marco Beikircher stellte sich der Sportliche Leiter Ernst Vettori in Lillehammer den Fragen der Journalisten. Heute.at war mittendrin.

Der 19-Jährige war bei einem Training in Kuusamo im November schwer zu Sturz gekommen. Grund dafür war ein Holzbalken, der sich versehentlich in der Anlaufspur befand. Beikirchner erlitt unter anderem einen Bruch des fünften Halswirbels und kam trotz des schweren Unfalls eher glimpflich davon. "Er wird noch vier oder fünf Wochen eine Halskrause tragen müssen", erklärte Vettori. Die schwere Verletzung war erst nach der Heimreise in Österreich entdeckt worden. Die Ärzte in Finnland hatten den Wirbelbruch übersehen.

"Ich war dann überrascht über die schwere Verletzung. Zuerst hat es geheißen, dass er in drei Wochen wieder springen kann", so Vettori. Der ÖSV konnte bereits ein wenig den Unfallhergang auflösen. Dies gestaltete sich schwierig, da es an diesem Tag sehr neblig war und auch auf den Videoaufnahmen der Trainer nicht viel zu sehen war. Laut Vettori war der Balken, der zu dem verhängnisvollen Unfall führte, weder für die Trainer noch Beikircher zu sehen. Aufgrund des Nebels konnte man vom Bakken nicht bis zum Schanzentisch sehen, umgekehrt sahen die Trainer nicht die gesamte Anlauf.

"Das ist eine richtig schlimme Geschichte und wir nehmen das sehr ernst", meinte Vettori. Bei der Rückkehr der Kombinierer aus Norwegen und ÖSV-Boss Hans Pum aus den USA wolle man den Vorfall noch weiter analysieren. "Mir tut es irrsinnig leid. Soetwas darf nicht passieren. Ich war selbst Skispringer und auch in der Zeit, in der ich selbst das Training leitete, ist soetwas noch nicht passiert", sagte Vettori.

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