Es passierte zwischen Goethekreuzung und Volksgarten: Ein 24-jähriger Nachtschwärmer wurde von einem bisher unbekannten Täter mit einem Messer schwer verletzt. Der Angreifer konnte flüchten. Laut Polizei gibt es keine Zeugen.
Stadtchef Prammer bezeichnet die Bluttat als "erschreckend" und pocht auf eine rasche und lückenlose Aufklärung. Gleichzeitig erklärt er, dass die Sicherheit der Linzerinnen und Linzer für ihn "höchste Priorität" habe.
Nach einer Serie brutaler Übergriffe hatte die Stadt vergangenen Mai einen Gipfel einberufen. Die dabei eingesetzten Arbeitsgruppen würden derzeit konkrete Vorschläge erarbeiten, so Prammer. "Im Herbst werden wir auf dieser Grundlage so rasch wie möglich weitere Maßnahmen auf den Weg bringen."
Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ) erklärt unterdessen, dass er in dem betroffenen Bereich seit langem eine Videoüberwachung fordere. "Kameras verhindern nicht jede Gewalttat, sie können aber abschreckend wirken und vor allem bei der Ausforschung flüchtiger Täter einen entscheidenden Beitrag leisten."
Raml pocht auf Unterstützung: Auf Grundlage des Sicherheitspolizeigesetzes sei die Überwachung von öffentlichen Plätzen alleinige Zuständigkeit der Exekutive. Die Stadt könne nicht selbst tätig werden. "Die südliche Landstraße und der Volksgarten sind seit Jahren als Problembereiche bekannt", so der Stadtrat.