Slalom in Alta Badia

Erstes ÖSV-Podest möglich, Franzose auf Sieg-Kurs

Clement Noel liegt nach dem ersten Durchgang beim Slalom in Alta Badia in Führung. Fabio Gstrein hält für den ÖSV die Podest-Hoffnungen am Leben.
Sport Heute
22.12.2025, 10:52
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Clement Noel legte im ersten Durchgang beim Slalom in Alta Badia die Bestzeit hin. Im rhythmisch gesetzten Kurs hatte der Franzose den besten Speed und sah nach 53,30 Sekunden die Ziellinie. Knapp dahinter liegen Atle Lie McGrath (+0,09) und Loic Meillard (+0,26).

Bester Österreicher ist Fabio Gstrein als Vierter (+0,36). Lediglich ein kleiner Rutscher im Schlussteil verhinderte eine bessere Platzierung des Österreichers. Somit ist für das ÖSV-Team im vierten Slalom der Saison der erste Podestplatz in greifbarer Nähe. Bislang ist es für die Techniker ein enttäuschender Winter, noch warten die heimischen Athleten auf eine Top-5-Platzierung.

Schwarz greift nach Top-10

"Es ist nicht so schnell. Vom Tempo her ist es echt lässig zu fahren. Es geht Schwung auf Schwung und das passt echt gut zusammen", meinte ein zufriedener Gstrein nach dem ersten Lauf. Michael Matt (+0,91) gelang mit Startnummer 26 eine fehlerfreie Fahrt, er liegt knapp außerhalb der Top-10. Marco Schwarz konnte zwar nicht an die Leistung aus dem Riesentorlauf anschließen, ist nach dem ersten Durchgang 16. und hat mit 1,23 Sekunden Rückstand im zweiten Lauf noch alle Möglichkeiten, in die Top-10 zu fahren.

"Speziell bei den ersten Toren hab ich mir extrem schwergetan. Da hab ich den Schwung nicht mitnehmen können", meinte Schwarz über seinen Lauf. Dennoch ist er zufrieden: "Für Slalom-Training war wenig Zeit, weil jetzt das Training für den Super-G und Riesentorlauf im Vordergrund gestanden ist."

Feller wieder enttäuschend

Wieder einmal enttäuschend verlief der Lauf für Manuel Feller. Der 33-Jährige kam nach mehreren kleinen Fehlern mit 1,53 Sekunden Rückstand ins Ziel, fuhr sichtlich deprimiert und mit bedrückter Körperhaltung aus dem Zielbereich. Noch weiter zurück lag Dominik Raschner (+1,84), für ihn reicht es wohl nicht für den zweiten Durchgang. Johannes Strolz kam zwar ins Ziel, wurde aber im Nachgang disqualifiziert.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.12.2025, 10:59, 22.12.2025, 10:52
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