Es ist fix: Erste Adventmärkte öffnen ohne Glühwein

Der Adventmarkt Graz wird in diesem Jahr "etwas besinnlicher vielleicht", so Graz' Vizebürgermeister Mario Eustacchio.
Der Adventmarkt Graz wird in diesem Jahr "etwas besinnlicher vielleicht", so Graz' Vizebürgermeister Mario Eustacchio.picturedesk.com
Die Grazer Adventmärkte werden in diesem Jahr zwar stattfinden, aber ohne Glühwein- und Punschstandln. Sperrstunde ist 20 Uhr.

Am Mittwochvormittag gab Bürgermeister Siegfried Nagl bekannt, dass die Grazer Adventmärkte im November und Dezember zwar stattfinden werden, jedoch ohne Gastrostände. Was auch bedeutet, dass es keinen Glühwein, keinen Punsch und auch keine Feuerzangenbowle geben wird.

Drittel der Stände fehlt

Man habe im Ministerium nachgefragt, wie man Weihnachtsmärkte sehe, und es habe eine klare Antwort gegeben: "Genehmigungen nach der Marktordnung sind möglich, aber es gelten auch die Regeln der Gastronomie", so der Grazer Bürgermeister. Das Verabreichen von Getränken und Speisen sei daher nur mit Sitzplätzen möglich, "und das wird es in Graz nicht geben", meint Nagl.

"Es wird ein bisschen Weihnachten wie damals und kein Geschiebe und Gedränge." - Grazer Bgm. Nagl

Die Zahl der Märkte dürfte sich um ein Drittel reduzieren, ebenso jene der Aussteller - u.a. werden die Märkte am Eisernen Tor und im Joanneumsviertel ganz leer bleiben. Zusätzliches Sicherheitspersonal zur Überwachung von Maskentragen und Abstandhalten werde es nicht geben. Die Märkte werden jedoch nur bis 20 Uhr offen halten.

Unterstützung für Wintergastgärten 

Als Ausgleich für die entfallenen Glühweinstände werden die Wintergastgärten forciert. "Sitzen und Konsumeren im Außenbereich von Lokalen wird möglich sein", so der Grazer Bürgermeister. Demnach soll es eine Unterstützung für Lokalbetreiber in Sachen Kosten für Strom und Heizung geben.

Die Zahl der Adventmärkte dürfte sich heuer um ein Drittel reduzieren
Die Zahl der Adventmärkte dürfte sich heuer um ein Drittel reduzierenpicturedesk.com

In Wien versucht man derweil alles um das Punschen zu retten. Es soll Desinfektionsmittelspender bei Ständen und Eingängen geben, Hinweisschilder und Piktogramme sowie Masken bei Ausstellern. Ein ausgearbeiteter Zwölf-Punkte Plan der Märkte soll nun der Gesundheitsbehörde und dem Martktamt vorgelegt werden. Hier die ersten Details >>

Auch in Linz wird derzeit heftig diskutiert. Der Christkindlmarkt in der oberösterreichsichen Landeshauptstadt soll stattfinden. Unter welchen Bedingungen, ist noch unklar. 

Hingegen fix: Der Weihnachtsmarkt in Klosterneuburg wird heuer dem Corona-Budgetloch zum Opfer fallen. Der traditionelle Leopoldimarkt soll indes in irgendeiner Form stattfinden.

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