Österreich macht den nächsten Schritt bei der internen Auswahl für den "Eurovision Song Contest 2027". Der ORF hat alle Bewerbungen gesichtet und nun elf Acts zu einem Live-Casting eingeladen.
Das Vorsingen findet Anfang November im ORF-Zentrum am Küniglberg statt. Eine Jury aus "ESC"-Fans und Medienexperten wird die Kandidaten bewerten. Das letzte Wort hat allerdings ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz.
Unter den Kandidaten befinden sich laut "ESC kompakt" auch "Wiederkehrer" – also Acts, die bereits früher für Österreich beim "Song Contest" angetreten sind. Der ORF hofft auf ein besseres Ergebnis als beim jüngsten Wettbewerb.
Beim "ESC 2026" konnte der österreichische Beitrag nicht überzeugen. Cosmó konnte nach JJs Sieg im Jahr davor leider beim Publikum nicht überzeugen und landete mit seinem Song "Tanzschein" weit hinten. Mit dem neuen Auswahlverfahren will man beim kommenden Wettbewerb in Bulgarien wieder punkten.
Das Casting-Verfahren wendet der ORF bereits seit 2022 an. Die Jury-Bewertung dient als Grundlage für die Entscheidung der Programmdirektorin dafür, welcher Act das Land letztlich vertreten wird. Eine Show dazu, in der Österreich mitvoten kann, wird es heuer aber nicht im ORF geben.