Noch bevor das ESC-Village überhaupt geöffnet hat, standen die ersten Hardcore-Fans schon Schlange. Schließlich will man auf der Fanmeile ganz vorne dabei sein. Bis zum Finale wird der Rathausplatz zum Treffpunkt für bis zu 30.000 ESC-Begeisterte.
Alle drei Shows live auf der größten von rund 30 Public-Viewing-Flächen in Wien übertragen. Damit genug Platz für die Fanmassen ist, wird die Ringstraße beim Burgtheater – wie schon zum Auftakt – erneut gesperrt. Vor dem großen ESC-Ansturm liefen am Sonntag aber erst einmal die Teilnehmer vom "Wings for Life"-Run am Village vorbei.
Im Village selbst wurde schon kräftig eingesungen: Monika Ballwein sorgte beim "Great ESC Singalong" für Stimmung und holte dafür sogar einen spontanen Chor auf die Bühne. Danach legte Österreichs ESC-Hoffnung Cosmó noch ein kleines Choreo-Training zu seinem Song "Tanzschein" hin.
Der erste große Gänsehaut-Moment folgt am Sonntagabend: Alle 35 Acts marschieren über den traditionellen türkisen Teppich, bevor mit der Opening Ceremony im Rathaus die große ESC-Woche offiziell eröffnet wird.
Und weil beim Song Contest ohne Party gar nichts geht, wird danach weitergefeiert: Eric Papilaya & The Good Vibe Tribe sowie Haddaway heizen dem Publikum ein. Emotional endet der Abend schließlich mit der Aufzeichnung des letzten Konzerts von Österreichs erstem ESC-Sieger Udo Jürgens aus dem Jahr 2014.
Auch abseits der TV-Shows bleibt das ESC-Village ein echter Publikumsmagnet. Auf der Bühne vor dem Rathaus gibt’s mehr als 80 Stunden Gratis-Programm – von ESC-Kultacts wie Lordi und Tommy Cash bis zu Musicalshows. ESC-Fans kommen also voll auf ihre Kosten.