Einfluss aus dem Ausland?

Demo-Alarm rund um ESC – Angst vor Eskalation

Der ESC in Wien rückt immer näher. Gleichzeitig wächst die Angst vor gewalttätigen Aktionen. Eine Mobilisierung im Ausland ist nicht ausgeschlossen.
Newsdesk Heute
07.05.2026, 20:50
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Ab Sonntag blickt die Welt gebannt nach Wien, wo der 70. Eurovision Song Contest (ESC) über die Bühne gehen wird. Angesichts der Spannungen im Nahen Osten herrschen im Zuge des Großereignisses strenge Sicherheitsvorkehrungen.

So sollen alle Personen, die im Rahmen der Veranstaltung tätig sind, überprüft werden – sogar Mitarbeiter privater Sicherheitsdienste. Gerade aus der vereitelten Terrorgefahr rund um die Taylor-Swift-Konzerte 2024, habe man gelernt, dass es hier einheitliche Regeln brauche. Auch eine FBI-Taskforce soll die Behörden in Wien rund um die Uhr unterstützen – "Heute" berichtete.

Plakate rufen zu Protest auf

Wie die "Krone" berichtet, zeigt sich die Polizei vor allem im Hinblick auf geplante Gegendemonstrationen alarmiert. Die entsprechenden Kundgebungen im einstelligen Bereich sollen zum Großteil aus der Pro-Palästina-Szene kommen. Da Versammlungen noch 48 Stunden vorher angemeldet werden können, gehe man davon aus, dass die Anzahl noch steigen werde. Dabei sei auch entscheidend, wie stark im Ausland mobil gemacht werde.

Gewaltbereite Personen oder auch Spontanversammlungen könne man nicht ausschließen. In dem "Krone"-Bericht wird auch die linksradikale Vereinigung "Block ESC" erwähnt. Diese rief auf Plakaten in Wien zu Protesten auf.

Demo bei Israel-Auftritt

Bereits am 12. Mai soll ein Demozug mit 500 Teilnehmern zum Arik-Brauer-Park in Ottakring marschieren. An diesem Tag tritt der israelische Kandidat Noam Bettan auf. Drei Tage später soll es in der Venediger Au einen sogenannten "Song Protest" mit Künstlern und etwa 1.000 Zusehern geben. Das Datum ist nicht zufällig gewählt. Der 15. Mai gilt als der Nakba-Tag und hat in der pro-palästinischen Szene eine große Bedeutung.

Als Maßnahmen soll es für den Bereich rund um die Stadthalle ein Platzverbot geben. Bereits seit mehreren Tagen gesperrt ist der Märzpark, auch der Vogelweidpark soll folgen. Des Weiteren sind in sogenannten "Geo-Zonen", die für das Gebiet im Umkreis von 1,5 Kilometern um die Veranstaltungsorte – Stadthalle, Rathausplatz und Prater –gelten, jegliche Drohnenflüge untersagt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.05.2026, 20:50
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