Finnen verweigern sich

Brisanter Verdacht: ESC-Favoriten mit Interview-Boykott

Die Finnen Linda Lampenius und Pete Parkkonen gelten als Favoriten des Song Contests in Wien. Mit den heimischen Medien wollen sie aber nicht reden.
Heute Entertainment
11.05.2026, 19:51
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Seit Monaten werden Linda Lampenius und Pete Parkkonen als Top-Favoriten des 70. Song Contests in Wien gehandelt. Mit ihrem Song "Liekinheitin" (Flammenwerfer) bringen die attraktive Geigerin und der Sänger eine Mischung aus Rock, Pop und Klassik auf die Bühne, begleitet von eindrucksvollen Pyro-Effekten.

Für das Duo wurden sogar erstmals die ESC-Regeln geändert: Die Musikerin und ehemalige Politikerin, die bereits am "Playboy"-Cover posierte, darf als Erste überhaupt live beim Halbfinale am 12. Mai ihr Instrument spielen.

Die beiden proben bereits seit einigen Tagen in der Wiener Stadthalle. Im Unterschied zu vielen anderen Kandidaten scheint bei ihnen aber kein großer Bedarf an Interviews mit dem Gastgeberland zu bestehen. Bereits bei der Eröffnungs-Zeremonie vor dem Rathaus am 10. Mai verweigerten sie den Kontakt mit den österreichischen Medien.

Auf "Heute"-Anfrage hieß es schon im Vorfeld vom Pressesprecher der Band, zwar freundlich, aber bestimmt: "Wie Sie sich sicher vorstellen können, erreichen uns in diesem Jahr besonders viele Anfragen. Da uns für Interviews jedoch nur begrenzte Zeit zur Verfügung steht, müssen wir leider Prioritäten setzen — eine Entscheidung, die uns keineswegs leichtfällt."

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Skurril mutet jedoch die Begründung an: "Wir würden Sie sehr gerne treffen. Da wir mit unseren Interviews jedoch möglichst viele Länder abdecken möchten, ist Ihr Land in unserer Planung bereits vertreten." Ein Medium pro Land scheint ihnen also zu reichen.

Boykott gegen Österreich und Israel?

Wie eine Kultur-Redakteurin des Israelischen Staatsfernsehens auf Instagram nun berichtet, könnte hinter der Weigerung womöglich gar ein Boykott Österreichs und Israels stecken.

"Der Sprecher der finnischen Delegation entschied, ohne sich zu entschuldigen, dass wir – und nicht einmal die Österreicher – sie nicht interviewen dürfen. Bei keiner anderen Delegation gab es ein Problem. Zu sagen, dass es eine Schande für sie ist, ist noch eine Untertreibung!", schreibt Amit Harari.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 11.05.2026, 20:07, 11.05.2026, 19:51
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