Das große "Heute"-Interview

ESC-Star Cosmó: Darum ist der blaue Stern plötzlich weg

Im "Heute"-Talk spricht der Sänger offen über Platz 24, Fan-Liebe und eine überraschende Entscheidung.
Romina Colerus
18.05.2026, 19:21
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Der ESC ist vorbei, die große Bühne abgebaut und für Österreichs Starter Cosmó (19) beginnt wieder der Alltag. Nach Platz 24 beim Eurovision Song Contest hat "Heute" den Musiker direkt nach dem Finale getroffen. Trotz Vorletztem-Platz zeigt sich der Sänger gelassen und spricht offen über Emotionen, neue Freundschaften und die Zukunft seines berühmten blauen Sterns.

"Die ganze Halle hatte so eine schöne Atmosphäre. Das ist genau das, was ich mir gewünscht habe", erzählt Cosmó im Gespräch mit "Heute". Besonders stolz sei er darauf, dass die Menschen bei seinem Song "Tanzschein" mitgemacht haben: "Dass alle mitgetanzt haben, war mir immer am wichtigsten."

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Die vergangenen Tage beschreibt der Sänger als "Wahnsinn". Zehn Proben, mehrere Shows vor jeweils 10.000 Menschen und permanenter Trubel hinter den Kulissen hätten ihn manchmal an seine Grenzen gebracht. "Das war eigentlich wie fünf Konzerte in der Stadthalle", so Cosmó.

Seine Teilnahme hat er jedoch weder hinterfragt, noch verteufelt. Grund dafür: Sein Team, das ihm zu jeder Zeit zur Seite stand. "Wir hatten wirklich für jedes Department jemanden, sodass ich mich komplett auf Auftritte und Interviews konzentrieren konnte."

Besonders bewegt zeigt sich er beim Thema Fans. "Die Liebe und Energie der Fans, das war für mich natürlich das absolute Highlight", sagt er. Vor allem die Unterstützung aus Österreich werde er "sein Leben lang" nicht vergessen.

Auch abseits der Bühne entstanden enge Freundschaften. Mit Teilnehmern aus Dänemark, Norwegen und Luxemburg sei eine richtige Clique entstanden. Über ESC-Kollegin Eva Marija aus Luxemburg sagt er: "Wir sind sehr gute Freunde."

Nach Wochen voller Glamour und Ausnahmezustand fühlt sich das Leben für Cosmó alias Benjamin Gedeon jetzt fast unwirklich an. "Ich bin gestern mit der U-Bahn gefahren und alles war plötzlich wieder so normal. Fast so, als wäre nichts gewesen. Wie wenn man von einem Traum aufwacht", erzählt der Sänger.

Große Änderung: Der Stern verschwindet – zumindest vorerst

Für Fans wohl die größte Überraschung: Der Burgenländer will seinen ikonischen blauen Stern künftig seltener tragen. "Ich möchte mir diese Besonderheit wirklich aufheben, für Konzerte und Events, wo ich auftrete", erklärt er. Der Stern solle künftig stärker mit seinen Live-Auftritten verbunden sein und nicht im Alltag. Ganz ohne Blau geht es aber trotzdem nicht: "Wenigstens die Krawatte", lacht der Musiker.

Von negativen Kommentaren habe er bisher kaum etwas mitbekommen. "Ich habe tatsächlich noch gar keine gesehen", sagt Cosmó überraschend offen und kontert allen Hatern: "Ich finde, wir haben wirklich das erreicht, was wir wollten: das Publikum abholen und die Menschen zum Tanzen bringen." Besonders stolz sei er auf die fünf Publikumspunkte: "Deshalb bin ich wirklich sehr froh mit dem Ergebnis."

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