Eine kuriose Szene spielte sich am 31. Juli gegen 15.05 Uhr bei einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle in Thalheim bei Wels ab. Polizisten hielten einen 20-jährigen Autolenker aus Wels an. Weil der Mann eindeutige Symptome einer möglichen Suchtmittelbeeinträchtigung zeigte, boten ihm die Beamten einen freiwilligen Drogenurintest an.
Der 20-Jährige stimmte dem Test zu. Zuvor beteuerte er noch, noch nie Suchtgift konsumiert zu haben. Nach rund fünf Minuten übergab er den Polizisten schließlich den Becher.
Doch der Inhalt machte die Beamten sofort stutzig. Die Flüssigkeit war hell und schaumig, außerdem schwammen Essensreste darin. Auf die Frage, ob es sich tatsächlich um Urin handle, erklärte der 20-Jährige laut Polizei, dass dies bei ihm immer so aussehe.
Ein Test brachte jedoch rasch Klarheit: Bei der abgegebenen Flüssigkeit handelte es sich nicht um Urin. Der Lenker wurde daraufhin einem Amtsarzt vorgeführt. Dieser stellte eine eindeutige Beeinträchtigung durch Suchtmittel fest.
Für den 20-Jährigen hatte der Vorfall unmittelbare Folgen. Sein Führerschein wurde vorläufig abgenommen.