Die Eta-Aquariden kommen

Alle 72 Sekunden fliegt eine Sternschnuppe vorbei

In der ersten Mai-Woche lohnt sich der Blick in den Nachthimmel: Die Eta-Aquariden zählen zu den eindrucksvollsten Meteorströmen des Frühjahrs.
Heute Life
03.05.2026, 08:27
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Kaum sind die Lyriden am Nachthimmel verschwunden, dürfen sich Sternschnuppen-Fans in den nächsten Tagen auf ein weiteres Himmelsspektakel freuen. Die Eta-Aquariiden erreichen in der Nacht auf Mittwoch (6. April) ihren Höhepunkt und zählen zu den eindrucksvollsten Meteorströmen des Frühjahrs.

Verursacht wird das Spektakel durch den berühmten Halleyschen Kometen, der bei seinem Umlauf um die Sonne eine Spur aus Staub- und Eispartikeln hinterlässt. Jedes Jahr durchquert die Erde dieses kosmische Trümmerfeld, wodurch die Partikel als Sternschnuppen verglühen.

Bekannt sind die Eta-Aquariiden vor allem auch für ihre besonders schnellen Meteore, die mit rund 234.000 km/h in die Erdatmosphäre eintreten und dabei lange, helle Leuchtspuren hinterlassen. Unter idealen Bedingungen können bis zu 50 Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel ziehen.

Der Radiant - also der scheinbare Ursprung der Meteore - liegt im Sternbild Wassermann, nahe dem Stern Eta Aquarii, nach dem der Meteorstrom benannt wurde.

Die besten Chancen auf Sichtungen bestehen kurz vor Sonnenaufgang, wenn der Wassermann im Südosten am höchsten steht. Allerdings könnte in diesem Jahr der helle abnehmende Mond die Sicht auf schwächere Meteore erschweren.

Es ist daher ratsam, möglichst dunkle Beobachtungsorte zu wählen und den Mond etwa durch Gebäude oder Bäume abzuschirmen.

Auch nach dem Höhepunkt am Mittwoch lohnt sich der Blick nach oben: Bis Mitte Mai bleiben die Eta-Aquariiden aktiv und bieten in den frühen Morgenstunden weiterhin zahlreiche Chancen auf beeindruckende Sternschnuppen. Wer also Geduld, einen dunklen Standort und etwas Wetterglück mitbringt, könnte mit einem spektakulären Naturschauspiel belohnt werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.05.2026, 08:27
Jetzt E-Paper lesen