Invasion durch Migranten

"Europa wird gestürmt" – US-Minister lässt aufhorchen

Trumps Kriegsminister Pete Hegseth hat anlässlich des D-Day eine düstere Prognose für Europa abgegeben. Er sprach von einer Invasion durch Migranten.
Newsdesk Heute
07.06.2026, 18:43
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Der 6. Juni 1944 war ein geschichtsträchtiger Tag für Europa. Damals begann die Befreiung von Nazi-Deutschland. Die alliierten Streitkräfte landeten an jenem Tag in der Normandie. Zu diesem Anlass hat US-Kriegsminister Pete Hegseth eine Rede am US-Friedhof in Colleville-sur-Mer gehalten.

Dabei zeichnete er ein düsteres Bild von Europa und verglich die Landung der Allierten mit der heutigen Migration. "Leider werden heute verschiedene europäische Strände von verschiedenen gefährlichen Ideologien gestürmt: An den Stränden Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens landen Boote und Menschen", so Hegseth.

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"Masseninvasion von Migranten"

Ihm zufolge müssten Europas Hauptstädte "etwas gegen diese Invasion unternehmen", bevor es zu spät sei. Laut Hegseth habe man noch Zeit, einzulenken, berichtet "Welt". Dabei schlug er in die gleiche Kerbe wie sein Präsident Donald Trump. Dieser hatte Europa in der Vergangenheit ebenfalls für seine Migrationspolitik kritisiert.

Auch US-Vizepräsident JD Vance hatte anlässlich der Ermordung eines 18-Jährigen in England durch einen Sikh vor einer "Masseninvasion von Migranten" gewarnt und zu "gerechtem Zorn" aufgerufen.

Kritik an Hegseth

In seiner nunmehrigen Rede sprach Hegseth auch davon, dass Europas NATO-Staaten ihre Verteidigungsfähigkeiten ausbauen müssten. Frieden könne nur durch Stärke garantiert werden, so seine Ansicht. Die USA würden hier den Weg weisen. Zum Zweiten Weltkrieg sagte er, dass jeder Partner der Alliierten damals seinen Beitrag geleistet hätte.

Kritik an Hegseth kam von den US-Demokraten. Der Minderheitsführer im US-Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, betonte, dass "Tausende amerikanische Helden" am D-Day ums Leben kamen, um den Faschismus zu besiegen. Deren Andenken solle Hegseth respektieren und es nicht politisch instrumentalisieren.

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