Ex-Bayern-Star fürchtet drohende Haftstrafe nicht

Über Xabi Alonso schwebt der Vorwurf der Steuerhinterziehung. Auf einen Deal mit der Justiz lässt er sich nicht ein – obwohl eine mehrjährige Haftstrafe droht.

Xabi Alonso, einst Mittelfeldstratege beim FC Liverpool, Real Madrid und Bayern München, wird sich am 22. Jänner in seiner Heimat Spanien vor einem Gericht zu den Vorwürfen der Steuerhinterziehung erklären. Der Baske soll den Staat mithilfe einer Briefkasten-Firma um zwei Millionen Euro, die er aus Bildrechten eingenommen hat, betrogen haben.

Einen millionenschweren Deal mit der spanischen Justiz, wie ihn etwa Cristiano Ronaldo in der Vergangenheit machte, will der heute 37-Jährige aber nicht machen – auch wenn ihm im Falle einer Verurteilung bis zu acht Jahre Haft drohen.

"Wenn ich Zweifel an meiner Unschuld hätte, würde ich es nicht tun", erklärte Alonso gegenüber der spanischen Zeitung "El Confidencial". "Ich habe ein ruhiges Gewissen, weil ich weiß, dass ich alle Steuerangelegenheiten immer korrekt abgewickelt habe", gab sich der einstige Welt- und Europameister bereits in der Vergangenheit überzeugt.

(Heute Sport)

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