Mexikaner mit steiler These

Ex-F1-Star Perez: Hamilton würde bei Red Bull scheitern

Der ehemalige Red-Bull-Pilot Sergio Perez rechnet mit seinem Ex-Team ab – und erklärt, warum kein Fahrer neben Verstappen bestehen kann.
Sport Heute
31.10.2025, 12:13
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Steile These von Sergio Perez! Der ehemalige F1-Fanliebling war vier Jahre lang Teamkollege von Max Verstappen, wurde 2023 an seiner Seite Vizeweltmeister – und weiß, wie gnadenlos das System Red Bull sein kann. Der Mexikaner war in der jüngeren Vergangenheit der einzige Pilot, der sich längerfristig an der Seite des Niederländers etablieren konnte.

Nachfolger Liam Lawson wurde bereits nach zwei Rennen wieder degradiert, Yuki Tsunoda hat seitdem einen schweren Stand. Der 35-Jährige ist sich jedoch sicher, dass dies nicht am Können der Piloten liegt, sondern an den schwierigen Bedingungen beim österreichischen Rennstall.

"Kein Fahrer kann dort überleben", sagte Perez gegenüber "Sky". Herausforderungen würde es als zweiter Pilot neben dem Niederländer einige geben. "Es gibt so viele Dinge, die ich euch darüber erzählen könnte, aber es ist einfach eine sehr schwierige Aufgabe für einen Fahrer", so der 35-Jährige. Der Grund: Das gesamte Auto sei auf Verstappens extrem speziellen Fahrstil abgestimmt. "Es spielt keine Rolle, ob man Hamilton oder Leclerc oder wen auch immer dorthin setzt. Er wird ein enormes Problem haben", ist sich der Mexikaner sicher.

"Es ist ein sehr einzigartiger Fahrstil, an den man sich ständig anpassen muss, um den Bedürfnissen von Max gerecht zu werden", schilderte der ehemalige F1-Star das Hauptproblem. Nach seinem Vize-Weltmeistertitel wurde der Mexikaner 2024 vom österreichischen Rennstall vor die Tür gesetzt und ist seitdem ohne Cockpit in der Königsklasse des Motorsports. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Perez neben Verstappen im laufenden Jahr kaum schlechter geschlagen hätte als seine beiden Nachfolger. Lawson liegt mit 30 Punkten auf Platz 15 der Fahrerwertung, Tsunoda mit lediglich 28 Punkten sogar zwei Plätze dahinter.

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Ähnlich formulierte es bereits Alexander Albon, der zwischen 2019 und 2020 an der Seite von Max Verstappen an den Start ging. "Stellt euch vor, ihr dreht die Mausempfindlichkeit (am PC) auf das Maximum. Wenn ihr sie nur leicht bewegt, schießt der Cursor sofort quer über den Bildschirm", so der aktuelle Williams-Pilot.

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