A1-Tragödie beim Siedeln

Ex-LASK-Star sah Todesunfall, leistete noch Erste Hilfe

Ex-LASK-Star Valon Berisha musste am Sonntag auf der A1 bei Laakirchen den Tod seines Cousins miterleben - und leistete noch Erste Hilfe.
Oberösterreich Heute
23.02.2026, 13:59
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Fürchterliche Unfalltragödie rund um Valon Berisha: Der frühere LASK-Profi wurde am Sonntagvormittag Zeuge eines tödlichen Unfalls auf der Westautobahn bei Laakirchen in Oberösterreich. Das Opfer: sein eigener Cousin.

Gegen 8.10 Uhr war ein 38-jähriger Schweizer aus Rothrist mit einem Lieferwagen auf Höhe der Raststation Lindach unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Der Wagen krachte frontal gegen eine hölzerne Lärmschutzwand. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät. Trotz rund 30-minütiger Reanimationsmaßnahmen starb er noch an der Unfallstelle.

Besonders tragisch: Berisha fuhr laut ersten Informationen unmittelbar vor dem Lieferwagen auf der Autobahn. Im Rückspiegel musste er mitansehen, wie das Fahrzeug verunglückte. Der 33-Jährige reagierte geistesgegenwärtig, hielt laut ersten Informationen sofort an, setzte den Notruf ab und eilte zur Unfallstelle. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern leistete er Erste Hilfe, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Das Unfallopfer war aber chancenlos.

Nach dem schrecklichen Crash wurde der Mittelfeldspieler vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Erst vor zwei Wochen war Berisha vom LASK zum FC Zürich gewechselt. Am Samstagabend hatte er mit seinem neuen Klub noch das Zürcher Derby gegen die Grasshoppers mit 2:1 gewonnen. In der Nacht dürften sich die beiden Cousins auf den Weg nach Linz gemacht haben, um persönliche Gegenstände aus einer Wohnung zu holen.

Stellungnahme seines neuen Vereins

Der FC Zürich zeigte sich in einer Stellungnahme tief erschüttert über den tödlichen Unfall eines nahen Angehörigen seines Spielers. Berisha sei nicht in das Unfallgeschehen verwickelt gewesen, habe es jedoch als Augenzeuge miterlebt. Der Verein sicherte ihm in dieser schweren Zeit volle Unterstützung zu. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

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