Der Schock sitzt noch tief: Gegen 8 Uhr krachte es auf der Westautobahn bei Laakirchen (Bez. Gmunden). Ein 38-jähriger Schweizer war mit seinem Kastenwagen in Fahrtrichtung Wien unterwegs, als er plötzlich rechts von der Fahrbahn abkam. Wie "Heute" berichtete, endete die Fahrt in einem verheerenden Unfall.
Der Wagen schlitterte über einen Grünstreifen, prallte frontal gegen einen Baum und krachte anschließend in die hölzerne Lärmschutzwand. Die Wucht des Aufpralls war enorm, das Fahrzeug wurde massiv zerstört.
Wie Fotos vom Unfallort zeigen, wurde bei dem Crash sogar der Motor des Wagens herausgerissen. Der Lenker wurde dabei laut Polizei im Wrack eingeklemmt.
Besonders tragisch: Unmittelbar vor ihm fuhr sein 33-jähriger Cousin. Er musste im Rückspiegel mitansehen, wie der Kastenwagen von der Fahrbahn abkam und einschlug. Gemeinsam mit weiteren Verkehrsteilnehmern eilte er sofort zur Unfallstelle, leistete Erste Hilfe und setzte den Notruf ab.
Die Feuerwehr befreite den 38-Jährigen aus dem Wrack, der Notarzt begann umgehend mit Reanimationsmaßnahmen. Doch die Verletzungen waren so schwer, dass für den Schweizer jede Hilfe zu spät kam – er starb noch an der Unfallstelle. Sein Cousin wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.