In Neukaledonien ist es offenbar zu einer tödlichen Hai-Attacke auf einen Surfer gekommen. Wie die Behörden berichten, wurde der Leichnam des Wingsurfers am Sonntag in einer Bucht in Nouméa gefunden, der Hauptstadt des französischen Überseegebiets im Südpazifik.
Die Besatzung eines Ausflugsboots hat sofort den Rettungsdienst verständigt. Für den Bergungseinsatz wurde der Strand von Anse-Vata im Süden von Nouméa gesperrt. Die Staatsanwaltschaft hat laut eigenen Angaben Ermittlungen zur Todesursache gestartet.
Geplant ist eine Obduktion, an der auch ein Haiexperte teilnehmen soll. Außerdem soll ein Augenzeuge befragt werden. "Wir wissen noch nicht, wie der Angriff abgelaufen ist", sagte der Staatsanwalt Yves Dupas. "Wir versuchen, die Umstände zu ermitteln."
Neukaledonien liegt rund 1.200 Kilometer östlich von Australien im Pazifik. Die Bucht Anse-Vata mit ihrem Sandstrand ist bei Wassersportlern sehr beliebt.
Schon Anfang 2023 hatte es dort innerhalb weniger Wochen drei Haiangriffe gegeben. Damals kam ein australischer Tourist ums Leben.