Atom-Abkommen

Iran will in Genf um den Uran-Trumpf weiterpokern

Neue Gespräche über das iranische Atomprogramm zeichnen sich ab. Diplomatische Lösungen rücken laut Irans Außenminister in greifbare Nähe.
Newsdesk Heute
22.02.2026, 19:27
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Irans Außenminister Abbas Araghtschi rechnet laut eigenen Angaben mit einer weiteren Gesprächsrunde mit der US-Delegation zum iranischen Atomprogramm.

Diese soll "wahrscheinlich" am Donnerstag in Genf stattfinden. Im Interview mit dem US-Sender CBS News sagte Araghtschi am Sonntag, dass derzeit an den Bausteinen für ein Abkommen gearbeitet werde.

"Zu einem schnellen Deal kommen"

"Ich glaube, dass wir, wenn wir uns treffen, wahrscheinlich diesen Donnerstag wieder in Genf, an diesen Punkten arbeiten, einen guten Text vorbereiten und zu einem schnellen Deal kommen können", so der iranische Chefdiplomat.

Laut Araghtschi gebe es "gute Chancen", den Streit um das iranische Atomprogramm auf diplomatischem Weg zu lösen.

"Kein anderes Thema wird angesprochen"

"Wir setzen unsere Verhandlungen fort, arbeiten an den Elementen eines Abkommens und an einer ersten Textversion."

Momentan werde ausschließlich über Atomfragen gesprochen, "kein anderes Thema wird angesprochen", betonte Araghtschi.

Er stellte klar, dass der Iran als unabhängiges Land "das volle Recht" habe, über die Anreicherung von Uran für zivile Zwecke selbst zu entscheiden.

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