An seinem Geburtstag

Wegen Switch-Verbot – Bub schießt Vater in den Kopf

Unfassbares Familiendrama in den USA: Ein 11-jähriger Bub soll seinen Adoptivvater erschossen haben. Der Grund: Ein Spielkonsolenverbot.
Newsdesk Heute
22.02.2026, 18:28
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Der Bub, Clayton D., musste am Donnerstag in Handschellen und begleitet von Bewährungshelfern im US-Bundesstaat Pennsylvania vor Gericht erscheinen. Vorgeworfen wird ihm, seinen 42-jährigen Adoptivvater Douglas D. am 13. Jänner im Schlaf erschossen zu haben. Wie "20 Minuten" berichtet, wird Clayton sogar als Erwachsener angeklagt.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Bub in der Nacht den Waffentresor im Schlafzimmer seines Vaters geöffnet und einen Revolver herausgenommen hat. Die Tat passierte genau an seinem Geburtstag, kurz nachdem die Familie schlafen gegangen war.

Vater durch Kopfschuss hingerichtet

Clayton gab gegenüber der Polizei an, er sei extrem wütend gewesen, weil seine Nintendo-Switch-Konsole weggenommen wurde. Seine Mutter Jillian berichtete laut Gerichtsunterlagen, dass ihr Sohn nach der Tat gesagt habe: "Ich habe meinen Vater getötet. Ich hasse mich." Auch ein Polizist hörte ihn sagen: "Ich habe Daddy getötet."

Laut den Ermittlungen fand Clayton den Schlüssel zum Tresor in einer Lade, holte die Waffe heraus, lud sie und schoss seinem schlafenden Vater in den Kopf. Douglas D. wurde gegen 3 Uhr früh im Schlafzimmer entdeckt. Die Ehefrau hatte zuvor einen lauten Knall gehört und später Blut gesehen.

Dem Buben droht im Falle einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Haftstrafe. Sein Anwalt kämpft dafür, dass das Verfahren vor einem Jugendgericht geführt wird. Aus den Gerichtsakten geht hervor, dass Clayton D. im Jahr 2018 adoptiert wurde.

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