Gegen 22.30 Uhr ging bei der Leitstelle der Polizei Hagen (D) ein Notruf ein. In der Eickertstraße am Remberg liege eine verletzte Frau auf der Straße. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die 35-Jährige schwer verletzt vor und begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen.
Zeugen berichteten, dass ein Mann zu Fuß vom Tatort geflüchtet sei. Die Frau wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurze Zeit später ihren Verletzungen erlag.
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Die Polizei leitete umgehend eine intensive Fahndung nach dem Tatverdächtigen ein. Im Zuge der Maßnahmen stellten Beamte einen 41-jährigen Mann an einer Bushaltestelle in der Feithstraße und nahmen ihn vorläufig fest.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um den Lebensgefährten der 35-Jährigen. Er hatte ein Messer bei sich, bei dem es sich um die Tatwaffe handeln könnte. Der 41-Jährige soll noch am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen übernahm die Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen haben das Opfer und der Tatverdächtige fünf gemeinsame Kinder. Diese wurden von den Ermittlern wohlbehalten angetroffen und in die Obhut des Jugendamtes übergeben.