Statt in Kopenhagen landeten sie in einer unfreiwilligen Nacht im Flugzeug: 123 Passagiere mussten am Münchner Flughafen stundenlang an Bord ausharren – weil das Buspersonal bereits Feierabend hatte.
Am Donnerstag war der für 21:30 Uhr geplante Lufthansa-Flug nach Kopenhagen wegen starker Schneefälle gestrichen worden. Zu diesem Zeitpunkt saßen die Reisenden jedoch bereits in der Maschine. Laut Berichten erklärte die Crew etwa alle 30 Minuten, dass versucht werde, Busse zu organisieren, um die Passagiere zurück ins Terminal zu bringen.
Doch dazu kam es vorerst nicht. Gegen 2 Uhr nachts folgte die Mitteilung, dass keine Busfahrer mehr vor Ort seien und der Flughafen inzwischen geschlossen habe. Weder die 123 Gäste noch die Crew durften das Flugzeug verlassen.
Wie das Magazin "One Mile at a Time" berichtet, verbrachten die Insassen die Nacht daraufhin in der Maschine. Decken und Kissen standen in dem kleineren Flugzeug nicht zur Verfügung, auch Essen und Getränke waren nur eingeschränkt vorhanden.
Erst am frühen Morgen wurden die Passagiere schließlich mit Bussen zum Terminal gebracht. Dort erfolgte die Umbuchung auf andere Flüge nach Kopenhagen.