Ein ungewöhnlicher Namensstreit in Griechenland ist erst nach neun Jahren vor dem höchsten Gericht des Landes beendet worden: Ein Mädchen hatte bis dahin keinen offiziellen Vornamen, weil sich seine Eltern nicht einigen konnten. Darüber berichtet RTL am Freitag.
Beide wollten jeweils einen Namen aus der eigenen Ursprungsfamilie durchsetzen – keiner gab nach. So blieb die Tochter ohne amtliche Eintragung, bis der Fall schließlich vor dem Obersten Gerichtshof landete.
Die Richter entschieden, dass das Kind den Namen jenes Heiligen tragen soll, der an ihrem Geburtstag von der griechisch-orthodoxen Kirche verehrt wird. Da das Mädchen am 16. September – dem Tag der heiligen Melina – geboren wurde, soll sie nun Melina heißen.
Wie sie zuvor im Alltag genannt wurde, ist nicht bekannt.