Wie das Online-Portal regionalliga.at berichtet, zogen einige Ex-Kicker des SC Ritzing vor Gericht gegen ihren ehemaligen Verein. Der einzige Spieler, der allerdings durchgehalten hatte und mehrmals vor Gericht erschien war Rene Raudner. Der Verteidiger einigete sich mit dem Regionalliga Ost-Klub schließlich auf einen Vergleich.
Immer wieder machten Gerüchte über ausstehende Gehälter des SC Ritzing die Runde. Einige Spieler zogen gegen den burgenländischen Club vor Gericht. Rene Raudner hatte genug Durchhaltevermögen, sodass sich der SC Ritzing mit ihrem ehemaligen Verteidiger auf einen Vergleich einigten. Streitpunkt war eine Nichtabstiegsprämie, die Raudner nicht erhalten hatte.
"Ich finde einfach, dass die Verantwortlichen in Ritzing einfach mal zum Nachdenken gebracht werden müssen. Denn was da mit Spielern abgezogen wurde, gehört nicht zum Fußballgeschäft", sagte der 22-jährige gegenüber regionalliga.at. Im Dezember hat Raudner nun einen außergerichtlichen Vergleich mit dem burgenländischen Verein geschlossen. Ehemalige Mitspieler haben es ob des hohen Aufwands und der hohen Kosten aufgegeben.
Ritzing hat eine einfache Erklärung
SC Ritzing-Obmann Harald Reiszner wünscht sich, dass die Spekulationen rund um die finanzielle Situation seines Klubs nun ein Ende nehmen. Wenn die Spieler nicht gleich damit aufhören, muss ich mir rechtliche Schritte überlegen. Wenn das Ganze nicht bald aufhört, werde ich eine Verleumdungsklage einreichen", sagte der SC Ritzing-Obmann gegenüber regionalliga.at.
Warum nicht bezahlte Gelder von Spielern eingefordert wurden, versteht Reiszner nicht. Der Ritzing-Obmann hat eine einfache Erklärung: "Die Verträge wären eigentlich Ende Mai ausgelaufen, sie wurden aber einen Monat länger bei uns angemeldet. Durch das zusätzliche Junigehalt und das dadurch höher ausgefallene Weihnachts- und Urlaubsgeld ist der Betrag abgegolten worden. Die Spieler haben alle ausstehenden Zahlungen bekommen", stellte Harald Reiszner klar.