James Holland räumte einst im Mittelfeld der Austria auf, jetzt mischt er mit dem LASK im Titelkampf mit. Vor dem Duell mit den "Veilchen" spricht der Australier über die Krise in Favoriten.
James Holland, Peter Michorl, Petar Filipovic sowie der aktuell verletzte Christian Ramsebner – gleich vier LASK-Stars blicken auf eine Vergangenheit bei der Austria zurück. Vor dem Duell mit ihrem Ex-Verein (Sonntag, 17 Uhr, "Heute" tickert live) äußerten sich die Spieler in der "Krone" zur Dauerkrise des vermeintlichen Wiener Großklubs.
"Infrastrukturell hat die Austria extrem viel weitergebracht", erkennt etwa Ramsebner. "Nur sportlich hinkt man extrem hinter her." Auch Michorl stellt der Infrastruktur seines Ex-Klubs ein gutes Zeugnis aus. "Akademie, Stadion und das Rundherum sind top", weiß der 24-Jährige, der seinen LASK-Kollegen in dieser Liga-Saison bereits sieben Tore aufgelegt hat. "Aber mit der Krise beschäftige mich mich wenig."
Holland wiederum hat sich bereits sehr wohl seine Gedanken darüber gemacht, warum die Austria nicht in die Erfolgsspur findet. "Ich weiß, woran es krankt", erklärte der Australier. "Aber das darf ich nicht öffentlich sagen." Der 30-Jährige, der von 2012 bis 2015 den Staubsauger im Mittelfeld der Veilchen gab, leidet aus der Ferne aber mit. "Die Austria war sehr, sehr wichtig für mich und meine Karriere."