Am Sonntag krönte sich Spanien zum Fußball-Weltmeister, besiegte Argentinien im Finale mit 1:0. Das Tor erzielte Ferran Torres in der Verlängerung (106.).
Nach dem Schlusspfiff kam es im MetLife-Stadium zu hässlichen Szenen. Die "Gauchos" präsentierten sich als schlechte Verlierer, warfen ihre Nerven weg. Nahuel Molina versetzte dem jubelnd an ihm vorbeilaufenden Rodri völlig unvermittelt einen Schlag. Danach attackierte Leandro Paredes Neo-Champion Eric Garcia. Gavi wollte einschreiten, auch er wurde von Paredes ins Gesicht geschlagen und zu Boden gestoßen.
Wegen der Vorfälle leitete der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung ein. Ob und mit welcher Strafe die Übeltäter zu rechnen haben, ist unklar.
"Sky"-Experte Didi Hamann hat eine klare Meinung. "Das muss man ahnden und dabei darf man auch nicht zu lasch sein", stellt der Deutsche im Podcast "Der Audiobeweis" klar. "Ich würde beide ein Jahr sperren und dann sollen sie selber überlegen, ob sie noch einmal zurückkommen. Aber so etwas geht nicht."
Durch die Attacken hätten sich die Argentinier "viele der Sympathien, die sie sich erspielt haben, durch Messi natürlich größtenteils, kaputt gemacht", ergänzte Hamann. "Dafür habe ich kein Verständnis. Ich würde sie beide zwölf Monate aus dem Verkehr ziehen."