In Norwegen wird die Debatte um Kronprinzessin Mette-Marit immer hitziger. Einer aktuellen Umfrage zufolge gehen die Meinungen der Norweger weit auseinander: Während ein Teil der Bevölkerung weiter hinter der Kronprinzessin steht, fordern andere, sie solle Norwegen bei offiziellen Anlässen nicht mehr vertreten.
Besonders harsche Worte findet der Kommunikationsberater Hans Geelmuyden. In einem Beitrag für die norwegische Plattform "Nettavisen" macht er seinem Unmut Luft: "Um es glasklar zu sagen: Ich möchte nicht, dass die Kronprinzessin Königin wird. Ich habe kein Vertrauen in sie."
Gegenüber "Nettavisen" wirft Geelmuyden der 52-Jährigen vor, "Halbwahrheiten" zu verbreiten und "weiterhin zu manipulieren". Er fällt ein hartes Urteil: "Es mangelt ihr an Rückgrat, Integrität und Urteilsvermögen."
Der Kommunikationsberater bezieht sich dabei auf die anhaltenden Epstein-Enthüllungen sowie die Drogen- und Gewaltvorwürfe gegen Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (29). Die aktuellen Skandale bezeichnet Geelmuyden als "Déjà-vu", denn Mette-Marit war bereits vor ihrer Hochzeit 2001 wegen ihrer "wilden Jugend" in die Kritik geraten.
Dennoch stellt Geelmuyden auch eine versöhnliche Frage: "Wenn der Kronprinz vergeben kann, warum können wir es dann nicht?" Die Osterfeiertage könnten ein Anlass sein, diesem Gedanken mehr Raum zu geben, auch wenn die Skandale noch nicht ausgestanden sind.