Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen steht derzeit massiv unter Druck. Neben den Skandalen um frühere Kontakte zu Jeffrey Epstein gerät ihr Sohn Marius Borg Høiby vor Gericht unter Anklage – 40 Punkte, darunter auch der Vorwurf der Vergewaltigung, lasten auf ihm.
Während die Öffentlichkeit auf eine Reaktion der Kronprinzessin wartet, herrscht von ihrer Seite seit Wochen Schweigen.
Jetzt gibt der Palast ein Gesundheitsupdate: "Wie bekannt ist, leidet die Kronprinzessin an der chronischen Erkrankung Lungenfibrose. Wie wir im Dezember mitgeteilt haben, hat sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin in letzter Zeit deutlich verschlechtert, und es wurden Vorbereitungen für eine Beurteilung im Hinblick auf eine Lungentransplantation getroffen", heißt es gegenüber "TV2".
Zudem betont der Hof, dass Mette-Marit nun mehr Ruhe benötigt: "Die Kronprinzessin hat einen zunehmenden Bedarf an maßgeschneiderter Bewegung, Ruhe und Erholung, und ihr offizielles Programm wird an ihren Gesundheitszustand angepasst."
Die Krankheit begleitet Mette-Marit schon seit Jahren. 2018 machte sie die Lungenfibrose öffentlich, eine chronische Erkrankung, die die Lungenfunktion zunehmend beeinträchtigt. Laut behandelndem Arzt Are Martin Holm zeigen Tests einen starken Fortschritt der Krankheit. Eine Lungentransplantation könnte nötig werden, sollte sich ihr Zustand weiter verschlechtern.
Der Epstein-Skandal verschärft die Situation zusätzlich. Kommunikationsexperten sehen das Schweigen der Kronprinzessin als strategischen Schritt, um den Schaden für das Königshaus zu begrenzen. Dennoch zeigt eine aktuelle Umfrage: Die Mehrheit der Norweger ist unzufrieden, dass Mette-Marit sich nicht umfassend äußert. Das Vertrauen in ihre zukünftige Rolle als Königin schwindet zunehmend.
Zudem haben mehrere Organisationen ihre Zusammenarbeit mit der Kronprinzessin ausgesetzt und fordern weitere Informationen vom Hof.