Die britische Königsfamilie zeigte sich beim Commonwealth Day in der Westminster Abbey in voller Besetzung. König Charles III., Königin Camilla, Prinz William, Prinzessin Kate und weitere Mitglieder traten gemeinsam auf und demonstrierten Geschlossenheit, obwohl lautstarke Proteste vor der Kirche stattfanden.
In seiner Ansprache bezeichnete Charles den Commonwealth als ein "Forum für ehrliche Diskussionen in einer fragmentierten Welt".
Vor der Abbey hatten sich zahlreiche Demonstranten versammelt. Sie schwenkten gelbe Flaggen und riefen immer wieder "Was wusstet ihr?", bezogen auf die Vorwürfe gegen Ex-Prinz Andrew und seine Verbindung zu Jeffrey Epstein. Trotz der Proteste blieben die Royals ungerührt und betraten die Kirche ohne Reaktion. Die Buhrufe waren jedoch nicht zu überhören.
Auf modischer Ebene setzten Prinzessin Kate und Königin Camilla deutliche Akzente. Kate erschien in einem marineblauen Mantelkleid von Catherine Walker und trug eine auffällige fünfsträngige Perlenkette, die einst Queen Elizabeth II. gehörte. Camilla kombinierte ein rotes Mantelkleid von Fiona Claire mit der historischen "Diamond Palm Leaf"-Brosche von Cartier, die zuvor die Queen Mum bei der Beerdigung König Georg VI. getragen hatte.
Abseits der Öffentlichkeit sollen auch politische Gespräche hinter den Kulissen stattgefunden haben. Berichten zufolge nutzte Charles den Anlass, um mit Regierungschefs wie Premier Sir Keir Starmer und Kanadas Mark Carney über eine mögliche Entfernung von Prinz Andrew aus der Thronfolge zu sprechen – ein Schritt, der die Zustimmung aller 14 Commonwealth-Staaten erfordern würde.