Zeugenaussage entdeckt

Ist sie die Frau auf Fotos? Neue Vorwürfe gegen Andrew

Bisher wurde die Aussage einer Brasilianerin in den Akten eher beiläufig erwähnt. Nun gerät genau sie in den Fokus.
Heute Entertainment
08.03.2026, 10:09
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Neue Dokumente aus den Ermittlungsakten rund um Jeffrey Epstein rücken erneut Prince Andrew in den Fokus. Eine bislang wenig beachtete Zeugenaussage einer brasilianischen Frau sorgt nun für neue Aufmerksamkeit.

Die Frau, die heute als Bademoden-Designerin in London lebt, erklärte laut einem FBI-Protokoll aus dem Jahr 2020, sie habe Andrew einst auf Wunsch Epsteins massieren sollen. Kurz darauf habe der Royal ihr selbst eine Massage gegeben.

Alle haben angeblich Kleidung getragen

In ihrer Aussage schilderte die Brasilianerin, sie habe Epsteins Stadthaus in New York besucht, als sie Andrew dort überraschend gesehen habe.

Dem Bericht zufolge habe Epstein sie angewiesen, dem Prinzen eine Massage zu geben. Nachdem sie dies getan habe, habe Andrew ihr gesagt, nun sei sie an der Reihe – und habe ihr anschließend Rücken, Schultern, Taille und Hände massiert.

Nach Angaben der Zeugin hätten während dieser Begegnung alle Beteiligten Kleidung getragen.

Die Aussage wirft laut Beobachtern neue Fragen auf, weil einige Details an ein bekanntes Foto erinnern, das Andrew in Epsteins Umfeld zeigt. Ob es sich tatsächlich um dieselbe Szene handelt, ist jedoch unklar.

Der mutmaßliche Vorfall soll sich nach Einschätzung von Ermittlern etwa 2009 oder 2010 ereignet haben.

In denselben Dokumenten findet sich auch die Aussage einer zweiten Frau. Sie erklärte laut FBI-Protokoll, sie habe über mehrere Jahre Massagen für Epstein gegeben und gelegentlich auch andere Personen massiert – darunter Andrew sowie Donald Trump.

Trump hat wiederholt jegliches Fehlverhalten bestritten.

Ein Sprecher von Andrew reagierte auf eine Anfrage laut Berichten nicht. Der Buckingham Palace hatte zuvor erklärt, man kommentiere Angelegenheiten rund um Andrew nicht mehr, da er kein arbeitendes Mitglied der königlichen Familie ist.

Die neuen Details aus den sogenannten Epstein-Akten zeigen, dass die Ermittlungsunterlagen weiterhin Aussagen enthalten, die Beobachter als belastend für mehrere prominente Personen bewerten.

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