Die Töchter von Prinz Andrew, Duke of York und Sarah Ferguson sollen beim traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot nicht mehr automatisch zum engeren Kreis der geladenen Royals zählen. Für Princess Beatrice und Princess Eugenie kommt das offenbar völlig überraschend.
Freunde der beiden Prinzessinnen berichten britischen Medien zufolge, die Schwestern seien "bitter enttäuscht" über die Entscheidung aus dem Palast. Jahrelang gehörte der glamouröse Renntermin schließlich zu den wichtigsten gesellschaftlichen Auftritten der York-Schwestern.
Ascot gilt als eines der bedeutendsten gesellschaftlichen Ereignisse im Vereinigten Königreich. Auch Mitglieder der königlichen Familie erscheinen dort traditionell, darunter regelmäßig König Charles und Camilla.
Hinter dem möglichen Ausschluss der Prinzessinnen dürfte vor allem die anhaltende Kontroverse um ihren Vater stehen. Prinz Andrew steht seit Jahren wegen seiner Kontakte zum verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein in der Kritik. Der Skandal belastet das Image der Familie bis heute.
Für Beatrice und Eugenie ist die Situation besonders schwierig. Beide bemühen sich seit Jahren, ein möglichst eigenständiges Leben außerhalb der royalen Schlagzeilen zu führen – mit eigenen Jobs, Familien und deutlich weniger öffentlicher Aufmerksamkeit.
Umso größer soll nun die Frustration sein. Im Freundeskreis der Schwestern heißt es, sie hätten zunehmend das Gefühl, für die Fehler anderer mitverantwortlich gemacht zu werden.
Ob die beiden Prinzessinnen tatsächlich dauerhaft bei großen royalen Veranstaltungen auf Abstand gehalten werden, wurde vom Palast bislang nicht offiziell bestätigt.