Nach Informationen britischer Medien werden die Schwestern weder in der Royal Box sitzen noch an der traditionsreichen Kutschenprozession teilnehmen. Damit sind sie faktisch von einem der prestigeträchtigsten Ereignisse im königlichen Kalender ausgeschlossen.
Insider sprechen von einer weitergehenden Entscheidung: Die Prinzessinnen sollen bis auf Weiteres von öffentlichkeitswirksamen Royal-Terminen ferngehalten werden. Hintergrund sind die anhaltenden Ermittlungen rund um ihren Vater Andrew Mountbatten-Windsor (66) sowie offene Fragen zu möglichen Verbindungen der Familie zu Jeffrey Epstein.
Offiziell gibt es keine Stellungnahme – weder vom Buckingham Palace noch von Royal Ascot. Doch Quellen berichten, die Entscheidung sei nach hochrangigen Gesprächen gefallen.
Ein Insider sagte: "Ascot kommt dieses Jahr nicht infrage. Man will keine Fotos mit den Mädchen."
Die Bedeutung ist enorm: Royal Ascot gilt als Herzensangelegenheit der verstorbenen Queen Elizabeth II. Seit 1825 gehört die Kutschenprozession zur festen Tradition.
Wer daran teilnimmt, übernachtet üblicherweise am Vorabend auf Schloss Windsor und speist im engsten Familienkreis. Genau diese Nähe scheint derzeit unerwünscht.
Dass die Prinzessinnen nicht einmal in der Royal Box Platz nehmen dürfen, wird als klares Signal gewertet: Distanzierung statt demonstrativer Geschlossenheit.
Berichten zufolge soll Prince William intern dazu geraten haben, Royals sollten sich "für den Rest des Jahres" nicht gemeinsam mit Beatrice und Eugenie fotografieren lassen.
Die Sorge: Jede öffentliche Nähe könnte als mangelnde Abgrenzung gegenüber möglichen Verstrickungen interpretiert werden.
Auch das Verhältnis zu Catherine, Princess of Wales gilt seit Längerem als kühl. Beobachter sprechen von wachsender Distanz zwischen den Waleses und dem York-Zweig.
Zusätzliche Brisanz entsteht durch Berichte über mögliche finanzielle Verbindungen im Umfeld Epsteins. Beide Prinzessinnen sollen ihn nach seiner Haftentlassung 2009 in Florida besucht haben.
Zudem wird geprüft, inwiefern Geschäfts- und Investitionsstrukturen der York-Familie einer genaueren Betrachtung standhalten.
Auch Eugenies Charity "The Anti-Slavery Collective" steht laut britischen Behörden unter Beobachtung, nachdem Medien Fragen zur Mittelverwendung aufwarfen. Ein Fehlverhalten wurde bislang nicht festgestellt.
Während sich der offizielle Palast distanziert, soll ausgerechnet Prince Harry seine Cousinen kontaktiert haben. Berichten zufolge habe er signalisiert, er wisse, "wie es sich anfühlt, auf der falschen Seite der Institution zu stehen". Ob Beatrice oder Eugenie dieses Angebot annehmen, ist unklar.
Der Ausschluss von Royal Ascot markiert einen Wendepunkt:
Auch ohne formelle Vorwürfe gegen die Prinzessinnen selbst zeigt der Palast, dass Reputationsschutz derzeit oberste Priorität hat.
Für Beatrice und Eugenie bedeutet das eine faktische Verbannung aus dem sichtbaren Kern der Monarchie – zumindest vorerst.