Andrew Mountbatten-Windsor wurde am Donnerstag – ausgerechnet an seinem Geburtstag – auf seinem neuen Wohnsitz im Sandringham-Anwesen von Zivilpolizisten festgenommen. Der Vorwurf: Amtsmissbrauch. Später tauchten Fotos auf, die ihn beim Verlassen der Polizeistation in Aylsham auf dem Rücksitz eines Autos zeigen.
Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie lassen sich laut Medienberichten zufolge intensiv über das weitere Vorgehen beraten und fürchten, dass die Situation ihres Vaters auch für sie selbst erhebliche Konsequenzen haben könnte. König Charles, der trotz allem zu seinen Nichten hält, dürfte in die Gespräche eingebunden sein. Für die beiden Töchter des Ex-Prinzen steht nicht nur ihr Ruf auf dem Spiel – auch finanziell könnten die Verbindungen ihres Vaters zum verstorbenen Jeffrey Epstein († 66) Folgen haben.
Eine Quelle aus dem Umfeld der Familie erzählt, dass Beatrice und Eugenie weiterhin pflichtbewusst Kontakt zu ihrem Vater und ihrer Mutter Sarah Ferguson halten, die Situation aber sehr belastend sei.
Hintergrund der Festnahme: Die US-Regierung hat Millionen neue Dokumente aus den Ermittlungen gegen Epstein veröffentlicht. Sowohl Andrew als auch Ferguson werden darin mehrfach erwähnt – das allein bedeutet aber noch kein Fehlverhalten.
Während ihr Vater in Großbritannien festgenommen wurde, hat sich Prinzessin Eugenie einen Tapetenwechsel gegönnt. Sie verbrachte ein paar Tage in der Schweiz, genauer gesagt beim Skifahren in Gstaad. Auf Instagram zeigte sie sich gut gelaunt auf der Piste. Laut dem Klatschmagazin "Hello!" urlaubte Eugenie mit ihrem Mann Jack Brooksbank und den beiden Söhnen August (5) und Ernest (2).
Die Familie reiste mit einer Nanny und einigen Freunden an. Wie "Hello!" berichtet, kehrten sie am Donnerstag zum Mittagessen ins Pistenlokal Waldmatte ein. Ein Gast schilderte: "Sie saßen in einer Ecke und waren leger in Skikleidung und Jacken gekleidet. Jack trug eine Mütze, während sie die Speisekarte studierten."
Auch um Sarah Ferguson ranken sich derzeit viele Fragen. So soll sie, wie berichtet wird, kurz nach Weihnachten in eine exklusive Privatklinik am See in der Schweiz eingecheckt haben – Kostenpunkt: rund 13.600 Euro pro Tag. Dort blieb sie angeblich bis Ende Jänner. Die Klinik bietet mehrwöchige Erholungsprogramme für extrem wohlhabende Gäste, inklusive medizinischer Betreuung, Chauffeur und eigenem Koch.
Ihr aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt, wie "The Sun" schreibt. Die ehemalige Herzogin von York soll die Royal Lodge verlassen haben, als Andrew vor etwa drei Wochen nach Sandringham zog. Seither hält sie sich angeblich in einem Chalet in Verbier auf, das dem Motorsport-Unternehmer Paddy McNally gehört. Möglich ist, dass Ferguson im Zuge der Ermittlungen gegen Andrew ebenfalls von der Polizei befragt wird.
Ein Vertrauter schilderte der "Mail on Sunday": Ferguson betreibe "Couchsurfing auf globaler Ebene", wechsle ständig den Aufenthaltsort und informiere Freunde erst im Nachhinein, wo sie gewesen sei. Sie sei extrem vorsichtig, dass ihr Aufenthaltsort nicht bekannt wird.