Eigene Bedienstete gab, die ausschließlich für sein Schlafzimmer verantwortlich waren. Offenbar hatte Andrew ganz besondere Wünsche. Das sickert nun mehr und mehr durch.
Eine frühere Hausangestellte schildert, sie sei in den 1990er-Jahren gezielt für Andrews Schlafgemach eingeteilt worden. Ihre Hauptaufgabe: das Bett. Und vor allem die berüchtigte Teddybär-Sammlung des Ex-Duke of York.
Die ehemalige Angestellte berichtet, sie habe einen ganzen Tag Einschulung erhalten – nicht für den Palast allgemein, sondern ausschließlich dafür, wie Andrews Schlafzimmer herzurichten sei.
Besonderes Augenmerk habe auf den Stofftieren gelegen: Laut ihren Angaben befanden sich rund 70 Teddybären auf dem Bett, die nach exakter Größe und Reihenfolge arrangiert werden mussten.
"Die größten hinten, die kleinsten vorne. Alles millimetergenau", so die frühere Mitarbeiterin. Zwei besonders wichtige Stofftiere seien sogar auf eigenen Holzthronen neben dem Bett platziert gewesen.
Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass Andrew äußerst empfindlich reagiert habe, wenn im Schlafzimmer auch nur Kleinigkeiten nicht korrekt ausgeführt wurden. "Wenn etwas falsch war, wurde er laut", heißt es aus dem Umfeld. In manchen Fällen soll es zu heftigen verbalen Ausrastern gekommen sein.
Ein ehemaliger Leibwächter bestätigte später, dass es für das Schlafzimmer laminierte, handschriftliche Anweisungen gegeben habe – inklusive detaillierter Vorgaben zur Platzierung von Kissen, Decken und Stofftieren. Selbst die Lage von Bändern und Etiketten sei festgelegt gewesen.
In Biografien über das Haus York wird außerdem geschildert, dass Andrew nachts Personal aus dem Bett klingelte, um Kleinigkeiten im Schlafzimmer regeln zu lassen. So soll ein Techniker mitten in der Nacht erscheinen müssen, um dem Royal erneut die Fernbedienung zu erklären – im Schlafzimmer.
Ein ehemaliger Höfling wird mit den Worten zitiert, Andrew habe Angestellte dort besonders "von oben herab" behandelt.
Nach seinem Rückzug aus dem Royal Lodge lebt Andrew Berichten zufolge nun deutlich bescheidener. Laut Medienberichten habe er beim Umzug nur einen einzigen Teddybären mitgenommen, der Rest der Sammlung sei eingelagert worden.
Ein Insider meint: "Das Schlafzimmer war immer sein Rückzugsort. Und der Ort, an dem sich sein Kontrollbedürfnis besonders gezeigt hat."