Gemeinsam mit Prinz William war die 44-Jährige anlässlich des bevorstehenden walisischen Nationalfeiertags unterwegs. Trotz Regens warteten zahlreiche Fans, um das Paar zu begrüßen. Kate nahm sich viel Zeit, wurde im Netz schnell als "Prinzessin der Kinder" gefeiert – doch als ein Besucher sie um ihre Unterschrift bat, antwortete sie bedauernd: "Ich kann das nicht unterzeichnen. Es tut mir leid."
Stattdessen reichte sie ihm die Hand und schenkte ihm eine Umarmung.
Der Grund ist schlicht, aber strikt: Mitglieder der königlichen Familie unterschreiben grundsätzlich keine Autogramme. Dahinter steckt vor allem die Sorge vor Fälschungen. Eine echte royale Signatur könnte vervielfältigt und gewinnbringend verkauft werden.
Zwar signieren Royals bei offiziellen Anlässen Gästebücher, doch persönliche Autogramme sind tabu.
Eine seltene Ausnahme machte einst Charles III. Nach schweren Überschwemmungen in Cornwall im Jahr 2010 schrieb er "Charles 2010" auf ein Blatt Papier für eine betroffene Familie und entschuldigte sich sogar für seine "zittrige Schrift", da er sonst nie im Stehen schreibe.
Der kleine Autogramm-Dämpfer tat der Stimmung keinen Abbruch. Der Besuch entwickelte sich zu einem vollen Erfolg. William und Kate wichen mehrfach vom geplanten Ablauf ab, um länger mit den Menschen zu sprechen.
Besonders rührend: Eine Siebenjährige nahm ihre selbstgebastelte Halskette ab und legte sie Kate um. "Ich wollte einfach nett sein", erklärte das Mädchen stolz.
Auch beim spielerischen Duell im "Schere, Stein, Papier" zeigte sich die Prinzessin nahbar. Sie mimte übertrieben enttäuscht, als ihr "Stein" gegen "Papier" verlor, während ihr junger Gegner jubelte.
Modisch setzte Kate auf bewährte Eleganz: Sie trug einen bordeauxfarbenen Mantel von Alexander McQueen, kombiniert mit passenden Gianvito-Rossi-Stiefeln, einer Schleifenbluse von ME+EM und einem plissierten Midi-Rock von CO.
Als Schmuck wählte sie Citrin-Ohrringe von Kiki McDonough. Eine Narzissen-Brosche am Revers ehrte das Nationalsymbol von Wales – traditionell getragen rund um den St. David’s Day.