Der spektakuläre Auftritt von Prinz William bei den BAFTA Awards war mehr als nur Glamour: Hinter den Kulissen brodelt es. Insider berichten, dass der Thronfolger wegen der Verhaftung seines Onkels Andrew Mountbatten-Windsor zutiefst frustriert ist – und sich große Sorgen um die Gesundheit von König Charles macht, der weiterhin gegen Krebs kämpft.
Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit der Festnahme Andrews gab William offen zu, er sei derzeit "nicht in einem ruhigen Zustand". Ein Satz, der in Royal-Kreisen als ungewöhnlich offen gilt – und als bewusstes Signal verstanden wird.
Ein Palast-Insider sagte der "Daily Mail": "William ist frustriert, weil klar ist, dass ihn dieses Thema noch lange begleiten wird – spätestens dann, wenn er selbst König ist."
Hinter den Kulissen seien William und Prinzessin Kate regelrecht versucht, sich öffentlich deutlicher von Andrew zu distanzieren. Doch die laufenden Ermittlungen zwingen zur Zurückhaltung.
"Sie würden gerne mehr sagen, müssen aber extrem vorsichtig sein", so die Quelle. "Das ist ein Skandal, der nicht einfach verschwinden wird."
Besonders belastend sei die Situation für König Charles, der sich mitten in einer Krebsbehandlung befindet. Laut gut informierten Kreisen beobachtet William mit wachsender Sorge, wie sehr die Affäre seinen Vater mitnimmt.
"Der König ist erschöpft. Das Ganze ist emotional extrem belastend für ihn", sagte eine zweite Quelle. "William hat das sehr bewusst öffentlich anklingen lassen – auch im Namen von Kate."
Als Eltern von drei jungen Kindern sei die Situation für das Paar zusätzlich schwer zu ertragen. "All das zu lesen und zu wissen, was noch kommen könnte, ist furchtbar."
Trotz der Krise zeigte sich das Paar bei den BAFTAs geschlossen. Kate erschien in einem rosafarbenen Gucci-Kleid, das sie bereits früher getragen hatte, William trug einen farblich abgestimmten Samtblazer.
Kate scherzte über einen Filmabend („Ich hatte danach völlig verheulte Augen“), vermied jedoch jedes Wort zur Andrew-Affäre. Ein Insider kommentierte: "Sie wirkte elegant wie immer, aber man merkt, dass das alles Spuren hinterlässt. Und das ist das Letzte, was sie im Moment brauchen kann."
Währenddessen gehen die Ermittlungen weiter: Royal Lodge in Windsor wird weiterhin durchsucht, Andrew befindet sich auf Kaution und hält sich abgeschirmt in Wood Farm auf dem Sandringham-Anwesen auf.
Ermittler prüfen Vorwürfe, wonach Andrew als Handelsgesandter vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben soll. Bei seiner Festnahme wurde er elf Stunden lang befragt.
In einer selten deutlichen Stellungnahme stellte Buckingham Palace klar, dass der König die Ermittlungen "voll und ganz unterstützt". Charles habe zudem zugesagt, sämtliche relevanten Akten und Unterlagen freizugeben.
William und Kate stehen hinter dieser Linie. Doch hinter den Palastmauern wächst die Sorge: um den Ruf der Monarchie, um die Zukunft der Familie und vor allem um die Gesundheit des Königs.