Ferguson zeigte wahres Gesicht

"Löscht das!" – Fergie stürmte wütend aus TV-Interview

Im Zuge des aktuellen Skandals wird Fergies Vergangenheit neu beleuchtet – und auch ein brisantes TV-Interview rückt wieder ins Rampenlicht.
Heute Entertainment
24.02.2026, 16:23
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Kaum flammt der Wirbel um Ex-Prinz Andrew erneut auf, rückt auch Sarah "Fergie" Ferguson (66) wieder ins grelle Licht – und ihr mühsam aufpoliertes Image bekommt einmal mehr tiefe Risse.

Schon in den 90ern beschädigten die berüchtigten "Toe-sucking"-Fotos mit John Bryan ihren Ruf massiv, später folgten Schuldenberichte und 2010 der "Cash for Access"-Eklat, als sie einem Undercover-Reporter gegen Geld Zugang zu Andrew versprach.

Mit ihrem Buch "Finding Sarah" wollte sie Reue zeigen, sprach in TV-Dokus offen über Fehler und stellte sich sogar therapeutischen Gesprächen vor laufender Kamera. Doch ein TV-Interview mit "60 Minutes Australia" ließ die Fassade bröckeln und zeigte sie ungefiltert. Im Zuge der aktuellen Ereignisse bekommt der Fernsehtalk neue Relevanz.

Skandal-Interview von Fergie

Als Reporter Michael Usher sie 2011 direkt fragte, ob sie das Geld des damaligen Undercover-Reporters erst zurückgegeben habe, als sie vom Skandal wusste, fuhr Ferguson ihn an: "Sobald ich wusste, dass es ein Skandal war, nicht als er ausbrach, Michael! Aber versuche mich nicht auszutricksen, weil ich werde dieses Spiel nicht mitspielen."

Dann wandte sie sich zur Kamera: "Löscht das heraus!" Usher entgegnete irritiert: "Das ist doch genau das, was Sie alles in Ihrem Buch schreiben und aufgrund dessen hatten Sie doch dem Interview zugestimmt?"

Ihre Antwort: "Ja, aber das Buch wurde bereits veröffentlicht und ich werde nicht noch mal alles durchkauen. Ich werde Ihre Fragen beantworten, aber das ist abgehakt, das habe ich schon beantwortet. Danke – nächste Frage." Kurz darauf stürmte sie mit den Worten "Ich brauche fünf Minuten" aus dem Gespräch. Die Bilder zeigen eine gereizte, uneinsichtige Ferguson – statt der gutgelaunten und spritzigen Kinderbuchautorin, als die sie sich zuletzt so gerne nach außen präsentierte.

Ferguson ist untergetaucht

Das alte TV-Interview sowie ihre turbulente Vergangenheit in den Negativ-Schlagzeilen gewinnen jetzt neue Brisanz, da ihr Name in den Epstein-Dokumenten auftaucht – vor allem vor dem Hintergrund der jüngsten Festnahme ihres Ex-Mannes Andrew. Während gegen ihn wegen mutmaßlichen Machtmissbrauchs ermittelt wird, rückt auch Fergusons Rolle wieder ins Blickfeld der Behörden.

In den veröffentlichten Akten wird sie nicht nur als enge Vertraute des Sexualstraftäters geführt – sie soll Epstein in Mails als "großzügigen und großartigen Freund" bezeichnet, regelmäßig Geld von ihm erhalten und selbst nach seiner Verurteilung Kontakt gehalten haben.

Besonders heikel: Kurz nach Epsteins Haft soll sie ihm sogar ihre Patentochter vermittelt haben, damit diese für ihn arbeitet. Viele halten es für möglich, dass auch Ferguson verhaftet oder zumindest zu einem Verhör geladen werden könnte. Dass sie derzeit untergetaucht sein und laut Insidern ständig ihren Standort wechseln soll, nährt die Spekulationen zusätzlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.02.2026, 16:23
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